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Freitag, 11. Mai 2012

Auf dem Weg ins Wochenende oder das Netbook, das Handy und das Internet

Da sitze ich nun mal wieder in der S-Bahn die mich in meine mainfränkische Heimat bringt. Langsam, aber bis jetzt, immer sicher. Toll, dass ich mit meinem Semesterticket aus Heidelberg bis nach Würzburg fahren kann. Da nehme ich auch mal lange Zugfahrten in Kauf. Meistens ist auch meine liebe Anna mit dabei, nur heute leider nicht. Heute mach ich nur einen kurzen Besuch um „Prechtels-Party-Bus“ abzuholen. Der ist zwar auch etwas langsam, aber bei einem Alter von 21 Jahren ist das auch verständlich. Mit dem cruise ich auch nachmittags zurück nach Heidelberg. Und morgen dann nach Ostwestfalen. Mit einem gut gefüllten Bus nach Bad Oeynhausen (soll sich irgendwo da befinden, wo Bielefeld hartnäckig vermutet wird) auf eine tolle Hochzeit.

Geplant hatte ich, im Zug ein bisschen was zu arbeiten. Dummerweise hab ich meinen USB-Stick im Rechner zu Hause stecken lassen. Und gleichzeitig lesen und schreiben ohne Tisch ist irgendwie umständlich. Nun ja, zumindest kommt es mir so vor. Aber ist das nicht immer so? Bei eher unliebsamen Sachen und Aufgaben sind suboptimale Umstände immer eine willkommene Ausrede. Dann mach ich lieber gleich andere Sachen, die ich mal machen wollte. Darum hab ich einfach mal ausprobiert mein Handy mit meinem Netbook zu verbinden und dann ins Internet zu gelangen. Und es war wirklich einfach. Kabel eingesteckt, Handyprogramm gestartet, alles bestätigt und schon war ich drin. Nahezu so einfach wie einst bei AOL und Boris Becker. Und darum gibt’s jetzt auch diesen Text quasi „druckfrisch“ aus dem Zug!

Dagegen ist Selbstmotivation zum Lernen gerade nicht ganz so einfach. Ich ertappte mich diese Woche sogar dabei, dass ich einen Termin beim Zahnarzt ausmachte und diesen dann auch wahrnahm. Zumindest der Karies darf sich jetzt aber bis zur Prüfung nicht ausbreiten. Diesen Behandlungstermin habe ich extra noch soweit hinausgeschoben. Dann bleibt mir als Ausrede zu Hause nur noch aufräumen. Anna darf sich schon über gewaschene Wäsche, gespültes Geschirr und runtergebrachten Müll freuen!

Samstag, 21. Mai 2011

Workshop im Weltraum

Irgendwie war das klar: Erst fängt der hier an zu bloggen und schwupps... hört er schon wieder auf. Mag zumindest der eine oder andere der wenigen Leser hier über mich gedacht haben. Ja, irgendwie schiebe ich das ganze immer vor mir her. Ohne Grund eigentlich. Weil eigentlich macht mir das ganze ja auch Spaß. Und was Spaß macht muss man ja nicht vor sich her schieben. Aber weil etwas auch Spaß machen soll, soll es nicht zu einer zwanghaften Gesetzmäßigkeit werden. Ach ja, lange Rede, kurzer Sinn: Heute gibt es wieder einen Eintrag von mir!

Denn Themen, die gibt das Leben einem zuhauf! Heute durfte ich einen Workshop im Verlag "Spektrum der Wissenschaften" besuchen. Ging um Wissenschaftsjournalismus. Also auch schreiben. Letztes Semester war ich auch schon mal dort. Und das tolle daran, neben der Tatsache, dass man etwas lernt, ist die grandiose Marketingabteilung dort. Denn am Ende bekommt jeder sein Täschchen mit auf den nach Hause Weg. Natürlich bekommt jeder von jeder Zeitschrift des Verlages ein Exemplar. Das ist toll, auch wenn mich "Sterne und Weltraum" weniger interessieren und ich da lieber auf die epoc zurückgreife. Aber dann gibt es noch die Werbeartikel. Kugelschreiber oder Taschentücher mit Firmendruck. Ist ja irgendwie Standard sowas. Was mich sehr erfreute, das letzte Mal, war ein 4 GB USB Stick! Das war toll, doch statt dessen bekam ich heute ein Päckchen Trostpflaster, im wahrsten Sinne des Wortes! Doch als ich weiter in meiner Tasche kramte, war heute doch auch wieder das absolute Highlight dabei. Wie im letzten Jahr, so bekam ich auch heute wieder ein ultimatives "Spektrum der Wissenschaften-Vesperbrettchen." Wer mich mal besuchen kommt, kann dann mit mir davon speisen :D
So, wer jetzt denkt, dieser Eintrag sei Schleichwerbung, der hat damit nicht so ganz unrecht... immerhin ist in der nächsten epoc-Ausgabe eine Rezension von mir abgedruckt!

Donnerstag, 3. Februar 2011

Totgesagte leben länger - Dead Drops

Ach ja, ich liebe es populäre Titel zu benutzen oder sie ab und an auch mal ein klein wenig meinen Bedürfnissen anzupassen. Aber diesmal war das nun gar nicht nötig, denn der Titel passt einfach zu dem was ich entdeckt habe: Den toten Briefkasten 2.0.
Totgesagt ist er schon im Namen, doch leben tut er nun Dank neuer Technik noch immer. Diese Idee mit den eingemauerten USB-Sticks ist echt sehr interessant. Jeder kann irgendwas verbreiten, was auch immer seiner Meinung nach Verbreitung finden soll. Gefällt mir, zumal es nicht jeder bekommen muss, sondern nur der, der sich das ganze dann auch willentlich kopiert. Und das, obwohl ich meistens doch eher skeptisch gegenüber Kunst bin, die mit"revolutionärem Gedankengut" irgendwie angehaucht ist. Nun ja, wenn ich mal wieder in Mannheim bin werde ich mit meinem Netbook das ganze mal austesten. Oder vielleicht fällt das einem hier im schönen Heidelberg noch ein, dann hab ichs nicht so weit.

Und da, sogar SWR3 hat das ganze entdeckt... nur weng später als ich ;)