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Dienstag, 14. Mai 2013

Time flies by...

Wie die Zeit schon wieder vergangen ist. Gerade eben schrieb ich noch, dass ich euch über die Fortschritte meiner Masterarbeit auf dem Laufenden halte und schon hab ich mein Werk abgegeben und die ersten Monate danach sind auch bereits vergangen. Neben dem Schreiben an meiner Abschlussarbeit auch noch zu bloggen war dann wohl doch ein zu hochgestecktes Ziel. Nun ja, ich bin aber damit fertig und habe auch mein Studium abgeschlossen. Yeah! :-)  Die letzte Zeit war dann mit Bewerbungen schreiben und einem Praktikum gefüllt. Aber ich hoffe dass ich demnächst eine Einigung auf dem Arbeitsmarkt erzielen kann, von der ich euch dann hier berichten kann.
Während der Zeit, in der ich hier nichts berichtet habe, hatte ich aber auch viele tolle besondere Momente mit meiner lieben Frau Anna. Ansonsten gab es darin auch einige spaßige Aktionen mit meinen Brüdern, die auch noch fotografisch festgehalten wurden:
Fotoshooting Weihnachten 2012
Stadionbesuch Trolli Arena: Spvgg Greuther Fürth vs. Bayer 04 Leverkusen 0:0 am 24.02.13
Gemeinsames Fußballspiel: SV Wiesenbronn II vs. TSV Castell 1:1 am 24.03.2013



























Demnächst hoffentlich mehr...!

Donnerstag, 23. August 2012

Sommerpausenloch

Die Sommerpause auf meinem Blog war tatsächlich noch länger als die der Bundesliga! Irgendwann war der letzte Eintrag schon gute drei Monate alt. Die Fußballpause war aber nicht so lange. Zumal noch die EM, Olympia und einige Pokalspiele dazwischen waren. Aber immerhin fange ich hier ein bisschen eher wieder an, als die erste Bundesliga, die erst am Wochenende in ihre 50. Saison startet.

Viel ist passiert in der Zwischenzeit. So konnten wir noch bei vier Hochzeiten mitfeiern. Jede war für sich und auch hoffentlich fürs Brautpaar, ein wunderbares Fest! Anfang August waren Anna und ich für ein paar Tage in Spanien. Irgendwo am Strand der Costa Brava. Zu zweit ist Urlaub schon ziemlich schön, da haben wir uns dieses Jahr gedacht, wir nehmen noch ein paar Freunde und Jugendliche mit. Ok, eigentlich haben wir die nicht mitgenommen, sondern wir sind als Mitarbeiter auf eine Jugendfreizeit gefahren. Und es war trotzdem ziemlich entspannend. (Bis auf die lange Busfahrt). Wir hatten echt sehr brave Teenager und Jugendliche, die die freie Zeit, wie wir auch, fürs chillen am Strand genutzt haben. Ansonsten war die Woche ein bunte Mischung aus Sonne, Strand, Sport, Themeneinheiten und Action!
Barcelona
Aufstieg im Park Güell





Park Güell - interessanter Baustil




Sonnenaufgang am Strand unseres Campingplatz

Neben all diesen Freizeitbeschäftigung füllten diese drei Monate lernen, lesen und so langsam auch schreiben. So habe ich für meinen Masterabschluss schon die mündliche Prüfung hinter mir und alle meine ECTS-Points gesammelt, bis auf die, die ich für die Masterarbeit bekomme. Die ist jetzt auch in Arbeit. Es geht um Jan Christiaan Smuts. Wem der Name nichts sagt, muss entweder Wikipedia bemühen oder auf die nächsten Einträge hier warten.

Freitag, 11. Mai 2012

Auf dem Weg ins Wochenende oder das Netbook, das Handy und das Internet

Da sitze ich nun mal wieder in der S-Bahn die mich in meine mainfränkische Heimat bringt. Langsam, aber bis jetzt, immer sicher. Toll, dass ich mit meinem Semesterticket aus Heidelberg bis nach Würzburg fahren kann. Da nehme ich auch mal lange Zugfahrten in Kauf. Meistens ist auch meine liebe Anna mit dabei, nur heute leider nicht. Heute mach ich nur einen kurzen Besuch um „Prechtels-Party-Bus“ abzuholen. Der ist zwar auch etwas langsam, aber bei einem Alter von 21 Jahren ist das auch verständlich. Mit dem cruise ich auch nachmittags zurück nach Heidelberg. Und morgen dann nach Ostwestfalen. Mit einem gut gefüllten Bus nach Bad Oeynhausen (soll sich irgendwo da befinden, wo Bielefeld hartnäckig vermutet wird) auf eine tolle Hochzeit.

Geplant hatte ich, im Zug ein bisschen was zu arbeiten. Dummerweise hab ich meinen USB-Stick im Rechner zu Hause stecken lassen. Und gleichzeitig lesen und schreiben ohne Tisch ist irgendwie umständlich. Nun ja, zumindest kommt es mir so vor. Aber ist das nicht immer so? Bei eher unliebsamen Sachen und Aufgaben sind suboptimale Umstände immer eine willkommene Ausrede. Dann mach ich lieber gleich andere Sachen, die ich mal machen wollte. Darum hab ich einfach mal ausprobiert mein Handy mit meinem Netbook zu verbinden und dann ins Internet zu gelangen. Und es war wirklich einfach. Kabel eingesteckt, Handyprogramm gestartet, alles bestätigt und schon war ich drin. Nahezu so einfach wie einst bei AOL und Boris Becker. Und darum gibt’s jetzt auch diesen Text quasi „druckfrisch“ aus dem Zug!

Dagegen ist Selbstmotivation zum Lernen gerade nicht ganz so einfach. Ich ertappte mich diese Woche sogar dabei, dass ich einen Termin beim Zahnarzt ausmachte und diesen dann auch wahrnahm. Zumindest der Karies darf sich jetzt aber bis zur Prüfung nicht ausbreiten. Diesen Behandlungstermin habe ich extra noch soweit hinausgeschoben. Dann bleibt mir als Ausrede zu Hause nur noch aufräumen. Anna darf sich schon über gewaschene Wäsche, gespültes Geschirr und runtergebrachten Müll freuen!

Samstag, 25. Februar 2012

Und wo ist jetzt die Woche? - Probleme der Flexibilität

Wird mal wieder Zeit, dass hier etwas passiert. Darum hab ich als erstes das weihnachtliche Hintergrundbild entfernt und durch ein Standard-Bild von Google ersetzt. Irgendwie gefallen mir diese Bohnen in kaffeebraun. Auch wenn ich mich an das Design noch ein wenig gewöhnen muss, bin ich ziemlich zufrieden. Falls ich mich nicht daran gewöhnen kann, ändere ich es halt wieder. Des Flexibilität heutzutage ist schon ziemlich toll! Auch im Alltag kann sie ziemlich schön sein, vor allem als Student. Das muss ich jetzt noch ein bisschen ausnutzen. Denn, wenn alles klappt ist mein Studium dieses Jahr vorbei. Darum wollte ich meine freie Zeit nutzen um mich auf Abschlussprüfungen und Master-Arbeit und so vorzubereiten. Ein bisschen wenigstens. Aber Samstags kommt mir nun die Frage: "Wo ist die Woche?" Die ging schon wieder viel zu schnell vorbei. Grund dafür ist sicherlich die Flexibilität. Ach, dieses Wort gefällt mir, ich werde es gleich noch einmal benutzten. Flexibilität! Zum Glück hab ich in meinem Blog keine Zeichenbegrenzung oder sowas. Sondern kann flexibel soviel schreiben wie ich will! Yeah! Und wenn es dann keiner mehr liest, da bin ich so flexibel und lass es mir egal sein. :)
Ok, zurück zum Thema. Durch die wunderbare Flexibilität meinerseits und meiner Freunde konnte ich viele schöne Stunden mit diesen verbringen. Ja, ich bin wohl langsam so richtig hier angekommen und freue mich so viele tolle und wertvolle Menschen kennen zu dürfen. Da wird man schon mal spontan zum Mittagessen eingeladen, kann die ersten Frühlingssonnenstrahlen auf dem Balkon genießen, über Gott, die Welt und Lotusgeburten reden oder auch zusammen einen tollen Gebetsabend machen. Daneben kann ich, dank meiner Flexibilität, auch noch viel Zeit mit meiner wunderbaren Frau verbringen und sie mit Kuchen und leckeren Gerichten verwöhnen. 
Das Einzige, was unter der Flexibilität ein wenig gelitten hat, ist das Studium. Nun ja, es kommen wieder andere  Zeiten. Flexibilität sollte also immer mit einer Prioritätenliste genossen werden. Diese kann, je nach Bedarf aber auch flexibel gehandhabt oder geändert werden. So lange man sich solch eine Flexibilität leisten kann, sollte man dies tun. 
Dabei will aber nicht vergessen, dankbar zu sein! 

Sonntag, 1. Januar 2012

Feedback... und gesegnetes 2012!

So, nun ist alles geschafft! Mein Auslandssemester in der Schweiz, die Weihnachtsfeierei und Silvester! Ich bin wieder wohlbehalten im schönen Heidelberg und kann diesen Post verfassen, während ich auf meinem tollen neuen Schreibtischstuhl sitze! :) Aber der Reihe nach. Wie versprochen ein kurzes Feedback zu meinem Aufenthalt in Luzern. Das Feedback wird, wie vielleicht erwartet, nicht eindeutig ausfallen. Positiv sind eindeutig die Stadt, der See, die Aussicht auf die Berge, die WG und teils die Uni zu bewerten. Bilder, die das belegen habe ich ja schon gepostet, wer mehr sehen will kann gerne vorbeikommen, der bekommt dann einen privaten "Diavortrag" :) An der Uni war gut, dass einfach alles unter einem Dach war, und ich so einfach Einblicke in die Soziologie, Kulturwissenschaft und die Religionswissenschaften bekommen konnte, indem ich einfach Seminare und Vorlesungen besuchen konnte ohne durch die ganze Stadt zu fahren. Nicht so gut an der Uni war, dass das Niveau ab und an nicht ganz an das von Heidelberg heran reichte. Doch das Heidelberger Niveau ist auch einfach schon eine hohe Messlatte. Wenn ich schon beim Negativen bin, muss hier noch einmal erwähnt werden, dass ich in der Zeit meine Anna schon sehr vermisst habe und das halt sehr blöd war. Darum muss ich hier doch große Abstriche am Gefallen des Auslandssemester machen. Aber jetzt haben wir es geschafft!
Womit ich schon mitten in meinem nächsten Thema bin. Anna hat mich in Luzern abgeholt und dann sind wir zu ihrer Familie in den Schwarzwald gefahren und ich hatte weiße Weihnachten!! Yeah! :)

Nach einem schönen Zwischenstopp im schönen Wiesenbronn bei meiner Familie sind wir dann mit einem sehr voll geladenem Auto wieder in Heidelberg angekommen. Ich mag unsere Wohnung und freue mich sehr wieder dort zu sein!
Und um das Ganze hier abzuschließen: Ein gutes neues Jahr und viel Segen für alle eure Pläne! Ich freue mich, dass ein neues Jahr beginnt, in dem ich wieder in Heidelberg sein kann! Vielleicht bringt dieses Jahr auch den Abschluss meines Studiums. Wer weiß. Geplant ist es zumindest irgendwie. Aber 2012 bringt schon mal viele Hochzeiten! Auch von Leuten die ich sehr mag! Das ist toll, ich freue mich jetzt schon mit euch zu feiern! :)

Montag, 19. Dezember 2011

Time... Rolling along with the waves

Eigentlich nehme ich ja nur Songtexte als Überschrift, damit die Leute durch Google meinen Blog auch ab und an finden. (wie Isn't it Ironic, der Eintrag, der bis heute die meisten meiner überschaubaren Klicks bekommen hat, was aber auch mit seiner nun doch schon längeren Online-Zeit zusammenhängen könnte.) Aber heute hat die erste Zeile des "Navy Songs" von Billy Talent auch tatsächlich etwas mit dem Thema meines Textes zu tun. Aber auch nur die erste Zeile! Gestoßen bin ich auf das Lied, als ich mal wieder einfach meinen Mp3-Player liefen ließ und dieser das Album Billy Talent II abspielte.
Zeit, mit den Wellen davon getragen und dann in den Weiten des Ozeans verschwunden. Neue Wellen kommen und bringen neue Zeiten. So ist die Zeit, in der ich noch zu Billy Talent meine Frust heraus ließ schon länger fortgetragen. (Wer sich genauer zu Musik, Männerthemen & Feierabendbier im Polo oder Golf informieren will sollte mir oder dem Maddin einfach mal ne liebe Mail schreiben.) Und Billy Talent ist nun nicht mehr die Band, die bei mir rauf und runter läuft.
Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Zeit in Luzern ist schon wieder so gut wie vorbei! Heute hab ich meine letzte Prüfung geschrieben. Jetzt heißt es noch die Abschlusssitzungen der Seminare mit mehr oder weniger interessanten Feedbackrunden zu überstehen, meine Sachen zu packen und wieder zurück in die Heimat zu fahren. Mein persönliches Feedback wird demnächst hier erscheinen. Beim Thema Feedback fällt mir noch ein, dass natürlich auch hier die Lehrveranstaltungen evaluiert werden. Zum Glück auch in der Mitte des Semesters, so dass ich mit bestem Willen die Frage: "Wurden die Ziele erreicht?" auch hier nicht ehrlich und abschließend beantworten konnte. Da ich ja noch hier bin und viele Sachen passieren könnten, die alles ändern, lasse ich das mit dem Feedback einfach heute noch.
Aber ich freue mich auf das, was die Wellen an neuer Zeit bringen. Mehr Zeit mit Anna! Und neue Abenteuer in der Heimat. Dieses hier ist bald vorüber.
Übrigens sind auch die schneelosen Zeiten am Ort meines Aufenthaltes vorbei! Hier das Beweisfoto von heute Vormittag. Der Blick vom WG-Balkon: 

Donnerstag, 17. November 2011

Und dann war es plötzlich soweit...

 ...die Herbstjacke blieb im Schrank. Seit Beginn der Woche hab ich nur noch meine dicke Winterjacke an. Weil mittlerweile ist es echt schon kalt hier. Bis vor kurzem reichte noch mein Herbstjäckchen gepaart mit der körpereigenen Wärmeenergie, die ich beim Velofahren produzierte, aus, um mich warm zu halten.
Ansonsten tauchen hier immer wieder Weihnachtsvorboten auf. Die bereits aufgehängte, aber noch nicht in Betrieb genommene Weihnachtsbeleuchtung und mein erste Glühwein für diesen Winter. Den hab ich spontan mit einem Kommilitonen nach der Uni getrunken. Doch war das leider ein schweizer Glühwein. Das heißt, so wie hier auch sonst so viele Getränke hergestellt werden wurde auch der Glühwein fabriziert: Sirup/Konzentrat mit heißem Wasser.
Naja, sah aus wie Glühwein, war so heiß wie Glühwein und schmeckte auch irgendwie danach. Wird aber nichtsdestotrotz der letzte seiner Art gewesen sein, den ich getrunken habe!
An der Uni gibt es noch zwei Dinge, die für mich als deutschen Studenten doch sehr faszinierend sind. Zum einen ist da die Universitätsbibliothek. Die besitzt keine Schließfächer. Aber wo kann ich denn dann meine Jacke und meinen Rucksack abschließen, dachte ich schon nahezu verzweifelt. Die Antwort war einfach: Nirgendwo! Man kann mit allem, was man so zur Uni schleppt einfach in den Lesesaal gehen und sich dort breit machen. Der Bücherklau wird elektronisch gestoppt, wie im Einkaufsladen. Tja, schon praktisch so!
Das andere Ding ist die Pause in der Vorlesung. Nach 45 min ist eine Pause von 15 min eingeplant. Dann geht die Vorlesung noch einmal 45 min. Also eine ganz normale Länge mit einer ganz normalen Pause. Der Vorteil davon ist, dass der Professor, der sowieso schon notorisch hinter seinem Semesterplan hinterherhinkt nicht noch 5 min ungeplante Pause in die Mitte der Vorlesung quetschen muss. Diese 5 min werden dann doch am Ende wieder als mittlerweile 10 min angehängt, obwohl man schon eigentlich woanders sein müsste. Oder zumindest sich auf den Weg machen sollte. Dieses, vom Fußball abgeschaute Konzept (2x45 min +15 min Pause + angemessene und den Unterbrechungen geschuldete Nachspielzeit), hat sich in meiner bisherigen Erfahrung sehr bewährt. 
Vielleicht sollte man dazu einen runden Tisch im Deutschen Uni Bund einberufen und dabei die Fans Studenten nicht außen vor lassen. Denn nur so kann die wahre Stimmung und das Feeling in den Stadien Hörsälen erhalten bleiben.

Samstag, 24. September 2011

Die ersten Tage

sind schon wieder vorbei und ich will euch doch einige Einblicke ins Leben von Luzern nicht vorenthalten. Hier läuft schon manches anders, als in Deutschland oder auch einfach anders als ich es vielleicht erwartet oder mir vorgestellt habe. Da Listen ja allgemein verständlich sind, werde ich einfach mal ein paar Punkte hier auflisten, die mir hier in Luzern gefallen. Einige werde ich auch mit Bildchen unterlegen:

+ Mir gefällt das Unigebäude. Nagelneu, wurde Anfang September eröffnet und ist ultramodern. In jedem, noch so kleinen Seminarraum gibts nen Raumserver, mit dem man einfach alles steuern kann. Und auch sonst ist die Uni klein und persönlich. Das ist meistens gut. :)
+ Fahrrad heißt hier Velo. Und das Velofahren in der Stadt ist jedes Mal aufs neue spannend. Hier gibt es viele Fahrradwege. Eigentlich hat jede Straße noch nen extra Streifen für Velos. Manche haben sogar zwei. Also auch in der Mitte zwischen zwei Fahrstreifen der Autos. Da war ich das erstmal schon ein wenig verwirrt, als ich da mitten in der Straße fuhr oder auch links abbiegen musst. Aber die Autofahrer sind hier das gewohnt und auch echt rücksichtsvoll. Interessanterweise sind an manchen Kreuzungen, an denen eine ordentliche Verkehrsführung sinnvoll wäre, mal einfach keine Velospuren mehr. Dann fährt halt einfach jeder wie er will. Irgendwie untypisch für die Schweiz, dass wenns keine einfache Lösung gibt, einfach nix gemacht wird. Nun ja, mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt auch mal zwischen LKW und Bus zu fahren.
-Hier gibt es viele lustige Schilder! Wie Werbung für Alu-Recycling. Leider nur ein spontanes Handybild. Wenn ich mal mit meiner Kamera unterwegs bin, kann ich noch andere Varianten fotografieren:
Sorry, für die schlechte Qualität!


+ Dann gibt es hier auch noch viele Japaner. Und andere Touristen. So wie zu Hause in Heidelberg eigentlich. Luzern hat sich auch schon seit einiger Zeit als Sommer-Tourismusort der Schweiz etabliert. Kann man auch verstehen, dass solche Gebäude für fernöstliche Urlauber sehenswert sind:
älteste überdachte Holzbrücke der Welt

Wasserturm
Eine lustige Begebenheit gibt es noch in diesem Zusammenhang. Die Fußgänger-Ampeln sind wirklich mit ziemlich knappen Grünphasen ausgestattet. So passiert es öfters, wenn eine Touristengruppe die Straße überquert, dass einige, meist ältere Besucher verwirrt über die hupenden Autos über die Straße rennen um den Anschluss nicht zu verlieren. Manche merken aber auch die rote Ampel nicht und gehen seelenruhig ihrer Gruppe hinterher.

+ Weiterhin gefallen mir die idyllischen Uferplätze an den Seen hier. Sowohl am großen Vierwaldstätter See, als auch am kleinen, ungefähr 100m Luftline von meinem Zimmer entfernten, Rotsee. Auch hier ein paar Bilder:
Rotsee

Vierwaldstätter See

+ Schweizer Radio. Vor allem mit der Werbung kann man die Sprache hier lernen. Sehr amüsant :)
+ Schweizer Käse & Schweizer Schoki. Hmm, lecker!


- Meine Anna fehlt mir :(
- Als großes Minus müssen hier noch die Preise genannt werden. Döner für 9 Franken sind für mich nicht erschwinglich. Auch mal Abends ein Bierchen trinken gehen kann teuer werden. Habe am Donnerstag für ein kleines Bier 6 Franken gezahlt. Dann doch lieber mit Dosenbier an den See setzten :)

Sonntag, 18. September 2011

Moskau, Moskau

Lange versprochen, jetzt endlich eingelöst: Bilder aus Moskau! Natürlich nur ein paar, aber sonst hättet ihr noch länger darauf warten müssen. Hoffentlich gefallen sie euch!

Eingang zum Roten Platz

Kaufhaus "GUM"

Basilius-Kathedrale

Zarenkanone

Eine der vielen Kirchen im Kremel

Blick vom Hotel

Museum des "Großen Vaterländischen Krieges"
Held der Sowjetunion


Fernsehturm am Abend

Stalinistischer Prachtbau

Christi-Erlöser-Kathedrale

Roter Platz am Abend

Lomonosow-Universität

Olympiastadion mit Stadtpanorama

Feuerwerk zum Stadtfest

Mittwoch, 14. September 2011

Das Sommerloch

Ja, auch auf meinem Blog gab es ein Sommerloch, aber nicht weil Nichts los war. Eher weil einiges los war. Und weil meine "Das kann ich auch morgen noch machen-Mentalität" voll durchgeschlagen hat. Nun ja zunächst schrieb ich innerhalb weniger Wochen, genauer gesagt in 2, eine Hausarbeit. Dann hatte ich einen freien August vor mir, den ich für die Zimmersuche in Luzern nutzen wollte. Dazu kam noch das ein oder andere schöne Familienfest und Besuche diverser lieber Leute bei mir. Darum hab ich mein Zimmer in Luzern schließlich doch erst am 30.08. klar gemacht. Dann ging es schon ab dem 2.09. für eine Woche nach Moskau auf eine Exkursion. Das war toll, Moskau ist einfach riesig. Und so anders, wobei einige Moskowiter alles dafür tun um den Westen ähnlicher zu werden. Bilder dieser interessanten Woche werden auch bald in einer kleinen, aber feinen Auswahl hier im Blog veröffentlicht, wer mehr sehen will muss mich halt mal besuchen kommen.
Aber dafür muss man zur Zeit in die Schweiz fahren. Wie oben schon durchgeklungen, bin ich seit Montag im schönen Städtchen Luzern am Vierwaldstätter See. Dort werde ich ein Semester studieren. Nur leider bin ich ohne meine Anna hier. Die wird mich aber zum Glück des öfteren besuchen kommen. :) Das war auch ein Grund, wieso ich nicht so weit weg wollte vom schönen Heidelberg und Luzern ist mit ca. 4h Fahrt noch gut erreichbar. Wie das Leben in Luzern und in der Schweiz für mich so ist, werde ich hier ab und an mal beschreiben. Das es teuer ist, brauch ich wohl keinem erzählen, darum ist mein WG-Zimmer etwas außerhalb, dafür mit diesem Ausblick:

Ab und an sollen auf der Wiese wohl auch Kühe weiden, meinte mein Mitbewohner. Bloß bin ich dafür wahrscheinlich zur falschen Jahreszeit da. Dafür bin ich in der richtigen Jahreszeit da, um mir endlich mal Snowboard-Kenntnisse anzueignen. Die Zeit sollte neben dem Studium eigentlich gegeben sein. Am Montag geht es damit dann richtig los. Bis dahin werde ich mir noch die Stadt und die Umgebung anschauen.   

Dienstag, 19. Juli 2011

Sonne, Sommer, Semesterende

Schwupps, da war es wieder vorbei, das Sommersemester 2011. Schnell wie immer ging das Sommersemester, dank zahlreicher Feiertage, Freunde, Feste und (m)einer Frau vorüber! Sogar die Sonne lässt sich heute mal wieder blicken, um das Ende der Vorlesung über die Geschichte der Neuzeit in Russland zu feiern. Ein Thema, das mich eigentlich interessiert, doch leider wurde jeder Dienstagvormittag von 11.15 - 12.45 Uhr zur Qual. Es ist ja schön, wenn ein pensionierter Professor für seinen etwas jüngeren (und noch nicht pensionierten) Kollegen einspringt. Doch wenn das Ganze darin endet, eine alte Vorlesung einfach wieder zu halten, sollte der Pensionär seinen Ruhestand einfach genießen. Wahrscheinlich war die Vorlesung damals schon langweilig und eintönig vorgetragen... Und auch die mediale Unterstützung der Vorlesung gehört pensioniert! Eine kaum lesbare Overheadfolie (lag vielleicht auch an meinen Platz in der letzten Reihe), auf der die wichtigsten Namen erklärt wurden, war alles. Ich frage mich, ob es zu viel verlangt ist, zumindest ab und an eine Landkarte zu zeigen. Zumal das Gebiet um das es ging jetzt nicht das kleinste war und ist. Manche Expansionen und Territorialänderungen sind nun doch ziemlich theoretisch geblieben... So war das Erfolgserlebnis nach solch einer Veranstaltung, wenn ich es schaffte wieder einmal ein paar Mails zu beantworten, die nächste Seminarsitzungen vorzubereiten oder eben Blogeinträge zu verfassen. Nun ja, immerhin hab ich jetzt einen umfangreichen Reader zu diesem Thema und 3 ECTS-Punkte mehr! Yeah!
Zum Abschluss noch eine schneller Schnappschuss meiner Netbook-Webcam aus dem Hörsaal:
Vielleicht werden Dienstagvormittage ab nächster Woche wieder sinnvoller. Zumindest muss ich mich dann hoffentlich nicht mehr über Radfahrer ärgern, die ihre Fahrräder so an den ohnehin schon raren Fahrradständern abschließen, dass zwei Plätze belegt sind und höchstens nur noch ein Kinderdreirad dazwischen passen würde!  Dann macht der Sommer noch mehr Spaß!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Nichtsdestotrotz - невзирая на это

Lange Wörter sind toll. Vor allem wenn sie nicht häufig gebraucht werden. Ich mag das, wenn ich dann ab und an so ein Wort in meine Kommunikation einbaue. Lieber als lange Sätze. Dies sollten lieber kurz sein. Und prägnant. Damit das auch alle verstehen. Aber manchmal machen selbst mir lange Wörter keinen Spaß, meistens die russischen, die ich lernen will. Ich muss mich dann so auf die Aussprache konzentrieren, dass mir dabei glatt die Bedeutung entfällt.  Dann muss ich mich noch einmal daran machen, dass ganze zu lesen.

Nichtsdestoweniger war ich heute überrascht, als mir mitten in Heidelberg ein schwarzes Kaninchen entgegen hoppelte. Im Wohngebiet, aber brav auf dem Gehsteig. Immerhin, dennoch sah es mit seiner Situation sehr überfordert aus. Der vermutlich noch junge Besitzer wird, nach dem er die Flucht entdeckt hat, wohl ähnlich überfordert ausgesehen haben. Aber solange das Kaninchen so schlau wie der Hase aus Ну, погоди! ist, braucht man sich keine Sorgen machen, dass es im Großstadtdschungel überleben wird! Falls nicht, kann man nur hoffen, dass es rechtzeitig wieder gefunden wird.

Samstag, 21. Mai 2011

Workshop im Weltraum

Irgendwie war das klar: Erst fängt der hier an zu bloggen und schwupps... hört er schon wieder auf. Mag zumindest der eine oder andere der wenigen Leser hier über mich gedacht haben. Ja, irgendwie schiebe ich das ganze immer vor mir her. Ohne Grund eigentlich. Weil eigentlich macht mir das ganze ja auch Spaß. Und was Spaß macht muss man ja nicht vor sich her schieben. Aber weil etwas auch Spaß machen soll, soll es nicht zu einer zwanghaften Gesetzmäßigkeit werden. Ach ja, lange Rede, kurzer Sinn: Heute gibt es wieder einen Eintrag von mir!

Denn Themen, die gibt das Leben einem zuhauf! Heute durfte ich einen Workshop im Verlag "Spektrum der Wissenschaften" besuchen. Ging um Wissenschaftsjournalismus. Also auch schreiben. Letztes Semester war ich auch schon mal dort. Und das tolle daran, neben der Tatsache, dass man etwas lernt, ist die grandiose Marketingabteilung dort. Denn am Ende bekommt jeder sein Täschchen mit auf den nach Hause Weg. Natürlich bekommt jeder von jeder Zeitschrift des Verlages ein Exemplar. Das ist toll, auch wenn mich "Sterne und Weltraum" weniger interessieren und ich da lieber auf die epoc zurückgreife. Aber dann gibt es noch die Werbeartikel. Kugelschreiber oder Taschentücher mit Firmendruck. Ist ja irgendwie Standard sowas. Was mich sehr erfreute, das letzte Mal, war ein 4 GB USB Stick! Das war toll, doch statt dessen bekam ich heute ein Päckchen Trostpflaster, im wahrsten Sinne des Wortes! Doch als ich weiter in meiner Tasche kramte, war heute doch auch wieder das absolute Highlight dabei. Wie im letzten Jahr, so bekam ich auch heute wieder ein ultimatives "Spektrum der Wissenschaften-Vesperbrettchen." Wer mich mal besuchen kommt, kann dann mit mir davon speisen :D
So, wer jetzt denkt, dieser Eintrag sei Schleichwerbung, der hat damit nicht so ganz unrecht... immerhin ist in der nächsten epoc-Ausgabe eine Rezension von mir abgedruckt!