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Freitag, 20. März 2015

Der Blog ist tot – Es lebe der Blog

Nachdem es hier ziemlich lang ziemlich ruhig war, haben sich die einst geneigten Leser, verständlicherweise, wahrscheinlich abgewandt. Oder wurden bei jedem, der seltener werdenden Besuchen enttäuscht – der Micha hat immer noch nix geschrieben. ☹
Nun habe ich mir überlegt, wie ich den Blog etwas wiederbeleben kann. Und da Bilder des Öfteren mehr sagen als tausend Worte, sie mittlerweile zudem schnell mit dem Handy fotografiert und hochgeladen werden können, gibt es jetzt Bilder Updates. Außerdem hat anscheinend Instagram mittlerweile einen höheren Coolness-Faktor als Facebook, darum werde ich dort die Bilder posten und dann automatisch an den Blog weiterleiten.
Die Bilder werden von mir bei der Arbeit, von uns als Familie oder von OM allgemein sein – lasst euch überraschen.

Montag, 27. Mai 2013

Wenn ich groß bin...

...werde ich Missionar! Ehrlicherweise habe ich das nie gedacht und mich dafür auch als völlig ungeeignet angesehen. Ich war froh, dass da Gott immer andere berufen hat und die das anscheinend auch gerne gemacht haben. Nun war ich ja aber nach meinem Studium auf der Suche nach einer Aufgabe... .Und da erreichte mich Gottes Ruf. Ab Sommer werde ich also Missionar. Offiziell. Eigentlich bin ich das schon seit meiner kürzlich erfolgten Entscheidung für diese Aufgabe, denn es gibt noch so einige Dinge die ich bis zum offiziellen Start am 01.08. erledigen muss. Immer wieder kann ich auch nichts anderes als staunen darüber, dass Gott mich gebrauchen will und das steigerte mein Freude auf alles was kommt!
Wer jetzt bei dem Wort »Missionar« an den einsamen weißen Mann im Dschungel bei einem Stamm Eingeborener denkt, den muss ich leider enttäuschen. Ich werde Missionar in Deutschland! Aber hier brauchen wir doch keine Missionare. Falsch! Auch hier haben viele Menschen noch nichts von der Guten Nachricht und der Liebe Gottes zu uns gehört. Aber ich werde nicht direkt Missionseinsätze in Deutschland starten. Meine Aufgabe ist eine andere:
Ich werde für die nächsten zwei Jahre das Team der Öffentlichkeitsarbeit von OM-Deutschland verstärken. Die Öffentlichkeitsarbeit ist heutzutage in unserer von den Medien bestimmten Gesellschaft sehr wichtig und auch immer vielfältiger und komplexer geworden. Wie soll sich ein Missionar in Brasilien, in der arabischen Welt oder in Indien auch noch um diese Dinge adäquat kümmern? Meine Aufgabe sehe ich darin andere Missionare in der aktiven Missionsarbeit zu unterstützen, indem ich ihnen hier in Deutschland eine Plattform gebe. Durch aktuelle Berichte in der »Global«, der Zeitschrift  von OM, einer ansprechend gestalteten Homepage oder einer stets aktuellen Facebook-Seite können ihre Arbeit und ihre Anliegen den Christen und Gemeinden hier präsentiert werden. So können auf einer einfachen Art und Weise Informationen an viele Menschen hier in Deutschland gelangen und sie können die Arbeit der Missionare in der benötigten Form unterstützen. Weitere Aufgaben werden das Lektorieren von Büchern und die Präsentation von OM bei verschiedenen Gemeinden sein.
Ich freue mich sehr, dass mein Frau Anna mich in diesem Schritt unterstützt und wir diesen gemeinsam gehen werden. Viele Sachen müssen erst noch eine konkrete Form annehmen, aber dieser Blog wird alle unsere Freunde und Bekannte auf dem Laufenden halten. Wir freuen uns über Nachfragen aber noch mehr freuen wir uns über Gebet von euch! Denn ohne Gottes Hilfe wird es schwer bis unmöglich!
   

Freitag, 11. Mai 2012

Auf dem Weg ins Wochenende oder das Netbook, das Handy und das Internet

Da sitze ich nun mal wieder in der S-Bahn die mich in meine mainfränkische Heimat bringt. Langsam, aber bis jetzt, immer sicher. Toll, dass ich mit meinem Semesterticket aus Heidelberg bis nach Würzburg fahren kann. Da nehme ich auch mal lange Zugfahrten in Kauf. Meistens ist auch meine liebe Anna mit dabei, nur heute leider nicht. Heute mach ich nur einen kurzen Besuch um „Prechtels-Party-Bus“ abzuholen. Der ist zwar auch etwas langsam, aber bei einem Alter von 21 Jahren ist das auch verständlich. Mit dem cruise ich auch nachmittags zurück nach Heidelberg. Und morgen dann nach Ostwestfalen. Mit einem gut gefüllten Bus nach Bad Oeynhausen (soll sich irgendwo da befinden, wo Bielefeld hartnäckig vermutet wird) auf eine tolle Hochzeit.

Geplant hatte ich, im Zug ein bisschen was zu arbeiten. Dummerweise hab ich meinen USB-Stick im Rechner zu Hause stecken lassen. Und gleichzeitig lesen und schreiben ohne Tisch ist irgendwie umständlich. Nun ja, zumindest kommt es mir so vor. Aber ist das nicht immer so? Bei eher unliebsamen Sachen und Aufgaben sind suboptimale Umstände immer eine willkommene Ausrede. Dann mach ich lieber gleich andere Sachen, die ich mal machen wollte. Darum hab ich einfach mal ausprobiert mein Handy mit meinem Netbook zu verbinden und dann ins Internet zu gelangen. Und es war wirklich einfach. Kabel eingesteckt, Handyprogramm gestartet, alles bestätigt und schon war ich drin. Nahezu so einfach wie einst bei AOL und Boris Becker. Und darum gibt’s jetzt auch diesen Text quasi „druckfrisch“ aus dem Zug!

Dagegen ist Selbstmotivation zum Lernen gerade nicht ganz so einfach. Ich ertappte mich diese Woche sogar dabei, dass ich einen Termin beim Zahnarzt ausmachte und diesen dann auch wahrnahm. Zumindest der Karies darf sich jetzt aber bis zur Prüfung nicht ausbreiten. Diesen Behandlungstermin habe ich extra noch soweit hinausgeschoben. Dann bleibt mir als Ausrede zu Hause nur noch aufräumen. Anna darf sich schon über gewaschene Wäsche, gespültes Geschirr und runtergebrachten Müll freuen!

Montag, 21. November 2011

Was ich an diesem Wochenende gelernt habe

1. Zu Hause ist es wirklich am schönsten!
2. Weil es so ist, bin ich dort nicht produktiv. (Ob dieser Zusammenhang stimmt, weiß ich nicht sicher, aber sicher ist, dass ich fast nichts gemacht habe außer die Zeit zu Hause zu genießen)
3. Es ist ziemlich blöd Konzerttickets auf dem Weg zum Konzert in Bus oder Bahn zu verlieren. Also sollten diese nur noch in verschließbaren Taschen transportiert werden. (Aber noch blöder ist dies, wenn das Konzert auch noch ausverkauft ist!)

Dienstag, 7. Juni 2011

Unregelmäßige Regelmäßigkeit

Mit der Regelmäßigkeit, ob nun regelmäßig oder nicht, habe ich noch keinen Frieden geschlossen. Irgendwie ist die Situation, nicht regelmäßig was zu bloggen, für mich unbefriedigend, doch hat sie auch etwas Befreiendes. Ich mag es nun mal, regelmäßig morgens einen heißen, frisch gebrühten Kaffee zu trinken. Ich mag es einen regelmäßigen Tagesablauf zu haben, zumindest einigermaßen. Und doch mag ich es auch, darin Lücken zu haben, für spontanes, ungeplantes und schönes. Eine Mittagspause mit meiner Anna, eine Kaffee mit einem Kommilitonen, ein Bier mit einem Freund. Meist spontan und unregelmäßig. Wahrscheinlich muss ich hier, wie in fast allen anderen Dingen des Lebens, die gesunde Mitte finden. Und alles dann regelmäßig anpassen. Oder eben unregelmäßig. Die Welt besteht nun mal aus Regel und Gesetzen. Sonst würde gar nichts funktionieren. Und ich bin dankbar, dass derjenige, der sich das ausgedacht hat, das zu meinem Besten geplant hat!
So werden die wenigen Leser hier auch weiterhin auf regelmäßige Einträge von mir warten müssen... Auch auf die Gefahr hin, dass es noch weniger werden. Aber eigentlich kann ich euch auch beruhigen. In einer gewissen Regelmäßigkeit kommt bei mir die Lust, hier was zu schreiben, immer wieder auf. So wird es auch in Zukunft unregelmäßige Einträge von mir geben.