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Dienstag, 7. Juni 2011

Unregelmäßige Regelmäßigkeit

Mit der Regelmäßigkeit, ob nun regelmäßig oder nicht, habe ich noch keinen Frieden geschlossen. Irgendwie ist die Situation, nicht regelmäßig was zu bloggen, für mich unbefriedigend, doch hat sie auch etwas Befreiendes. Ich mag es nun mal, regelmäßig morgens einen heißen, frisch gebrühten Kaffee zu trinken. Ich mag es einen regelmäßigen Tagesablauf zu haben, zumindest einigermaßen. Und doch mag ich es auch, darin Lücken zu haben, für spontanes, ungeplantes und schönes. Eine Mittagspause mit meiner Anna, eine Kaffee mit einem Kommilitonen, ein Bier mit einem Freund. Meist spontan und unregelmäßig. Wahrscheinlich muss ich hier, wie in fast allen anderen Dingen des Lebens, die gesunde Mitte finden. Und alles dann regelmäßig anpassen. Oder eben unregelmäßig. Die Welt besteht nun mal aus Regel und Gesetzen. Sonst würde gar nichts funktionieren. Und ich bin dankbar, dass derjenige, der sich das ausgedacht hat, das zu meinem Besten geplant hat!
So werden die wenigen Leser hier auch weiterhin auf regelmäßige Einträge von mir warten müssen... Auch auf die Gefahr hin, dass es noch weniger werden. Aber eigentlich kann ich euch auch beruhigen. In einer gewissen Regelmäßigkeit kommt bei mir die Lust, hier was zu schreiben, immer wieder auf. So wird es auch in Zukunft unregelmäßige Einträge von mir geben.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Nichtsdestotrotz - невзирая на это

Lange Wörter sind toll. Vor allem wenn sie nicht häufig gebraucht werden. Ich mag das, wenn ich dann ab und an so ein Wort in meine Kommunikation einbaue. Lieber als lange Sätze. Dies sollten lieber kurz sein. Und prägnant. Damit das auch alle verstehen. Aber manchmal machen selbst mir lange Wörter keinen Spaß, meistens die russischen, die ich lernen will. Ich muss mich dann so auf die Aussprache konzentrieren, dass mir dabei glatt die Bedeutung entfällt.  Dann muss ich mich noch einmal daran machen, dass ganze zu lesen.

Nichtsdestoweniger war ich heute überrascht, als mir mitten in Heidelberg ein schwarzes Kaninchen entgegen hoppelte. Im Wohngebiet, aber brav auf dem Gehsteig. Immerhin, dennoch sah es mit seiner Situation sehr überfordert aus. Der vermutlich noch junge Besitzer wird, nach dem er die Flucht entdeckt hat, wohl ähnlich überfordert ausgesehen haben. Aber solange das Kaninchen so schlau wie der Hase aus Ну, погоди! ist, braucht man sich keine Sorgen machen, dass es im Großstadtdschungel überleben wird! Falls nicht, kann man nur hoffen, dass es rechtzeitig wieder gefunden wird.

Samstag, 21. Mai 2011

Workshop im Weltraum

Irgendwie war das klar: Erst fängt der hier an zu bloggen und schwupps... hört er schon wieder auf. Mag zumindest der eine oder andere der wenigen Leser hier über mich gedacht haben. Ja, irgendwie schiebe ich das ganze immer vor mir her. Ohne Grund eigentlich. Weil eigentlich macht mir das ganze ja auch Spaß. Und was Spaß macht muss man ja nicht vor sich her schieben. Aber weil etwas auch Spaß machen soll, soll es nicht zu einer zwanghaften Gesetzmäßigkeit werden. Ach ja, lange Rede, kurzer Sinn: Heute gibt es wieder einen Eintrag von mir!

Denn Themen, die gibt das Leben einem zuhauf! Heute durfte ich einen Workshop im Verlag "Spektrum der Wissenschaften" besuchen. Ging um Wissenschaftsjournalismus. Also auch schreiben. Letztes Semester war ich auch schon mal dort. Und das tolle daran, neben der Tatsache, dass man etwas lernt, ist die grandiose Marketingabteilung dort. Denn am Ende bekommt jeder sein Täschchen mit auf den nach Hause Weg. Natürlich bekommt jeder von jeder Zeitschrift des Verlages ein Exemplar. Das ist toll, auch wenn mich "Sterne und Weltraum" weniger interessieren und ich da lieber auf die epoc zurückgreife. Aber dann gibt es noch die Werbeartikel. Kugelschreiber oder Taschentücher mit Firmendruck. Ist ja irgendwie Standard sowas. Was mich sehr erfreute, das letzte Mal, war ein 4 GB USB Stick! Das war toll, doch statt dessen bekam ich heute ein Päckchen Trostpflaster, im wahrsten Sinne des Wortes! Doch als ich weiter in meiner Tasche kramte, war heute doch auch wieder das absolute Highlight dabei. Wie im letzten Jahr, so bekam ich auch heute wieder ein ultimatives "Spektrum der Wissenschaften-Vesperbrettchen." Wer mich mal besuchen kommt, kann dann mit mir davon speisen :D
So, wer jetzt denkt, dieser Eintrag sei Schleichwerbung, der hat damit nicht so ganz unrecht... immerhin ist in der nächsten epoc-Ausgabe eine Rezension von mir abgedruckt!

Dienstag, 5. April 2011

Neue News oder doch schon Geschwätz von gestern

Tja, das Internet macht alles schneller, als es sowieso schon ist. Neuigkeiten sind gar nicht lange neue. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird sozusagen immer weiter verringert. Irgendwie schade. Da gehen wirklich wichtige oder interessante Meldungen mal schnell wieder unter oder man bekommt sie gar nicht mehr. Andere werden hingegen groß und breit ausgetreten, ja richtig ausgerollt und sind dann wie mit einer Walze richtig schön überall. Beispiel dafür unser Ex-Verteidigungsminister. Aber zum Glück vergisst das Internet nichts. Und so kommt man von Link zu Link und von vergangen Neuigkeiten zu neuem Vergangenem. Und eigentlich wollte ich mal nur einen Begriff für die Hausarbeit googeln. So schnell wurde ich dann von meinem Ziel abgelenkt und erfuhr so manches. Zum Beispiel, dass nun sogar unsere Angie über ihren Regierungssprecher twittert und das vielen Journalisten nun gar nicht schmeckt. Twitter, irgendwie denk ich manchmal, ich kann ja gar nichts mehr mitbekommen, wenn ich da nicht angemeldet bin. Bin ich Out? Vielleicht. Vielleicht bewahre ich aber auch nur meine Mitmenschen vor weiterer Informationsüberflutung. Aber zum Glück stolperte ich heute auch noch einmal über die diesjährige Grammy-Verleihung. Viele Twitter-User kannten Arcade Fire nicht... Ich aber schon, also kann ich ja gar nicht so uninformiert sein. Wobei ich in der Tatsache uninformiert war, das viele andere uniformiert waren. Also ein Uninformations-Dilemma. Welches so eventuell so enden könnte:



Alle, die nicht so enden wollen, können sich ja mal Arcade Fire anhören.