Nachdem es hier ziemlich lang ziemlich ruhig war, haben sich die einst
geneigten Leser, verständlicherweise, wahrscheinlich abgewandt. Oder wurden bei
jedem, der seltener werdenden Besuchen enttäuscht – der Micha hat immer noch
nix geschrieben. ☹
Nun habe ich mir überlegt, wie ich den Blog etwas wiederbeleben kann. Und da
Bilder des Öfteren mehr sagen als tausend Worte, sie mittlerweile zudem schnell
mit dem Handy fotografiert und hochgeladen werden können, gibt es jetzt Bilder
Updates. Außerdem hat anscheinend Instagram mittlerweile einen höheren
Coolness-Faktor als Facebook, darum werde ich dort die Bilder posten und dann
automatisch an den Blog weiterleiten.
Die Bilder werden von mir bei der Arbeit, von uns als Familie oder von OM
allgemein sein – lasst euch überraschen.
Geschichten eines Missionar – in Deutschland – der anderen Mission ermöglichen will und für Mission begeistern möchte
Posts mit dem Label schöne Sachen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Freitag, 20. März 2015
Montag, 26. Mai 2014
Neues von A&M
Fast hätte ich es
geschafft, diesen Eintrag ohne die gewohnte Einleitung zu beginnen. Also die
Feststellung: "Die Zeit vergeht so schnell" und dem Bedauern:
"Tut mir leid, dass ich es nicht eher geschafft habe, etwas zu
schreiben". Aber so ist das nun mal, wenn man schon drüber schreibt, etwas
nicht zu tun, hat man es schon getan. Nichtsdestotrotz, dieser Eintrag ist mehr als überfällig!
Aber nun zu
ernsthafteren Dingen: Uns geht es gut und die Arbeit bei OM macht noch viel
Spaß. Vielleicht habt ihr auch vor Kurzem Post bekommen und konntet schon die neue
Ausgabe der Global lesen? Die Arbeit an der OM-Zeitschrift ist jedenfalls eine
Aufgabe, die ich gerne mache!
Ein weiteres
Projekt, bei dem ich bei OM mitwirke ist die Gestaltung der Website. Einerseits
pflege und aktualisiere ich sie und andererseits arbeite ich im
Entstehungsprozess einer neuen mit. Die meisten notwendigen Installationen sind
gemacht und auch das Design steht größtenteils. Gerade bin ich nun dabei die
leeren Seiten mit Inhalten aufzufüllen. Wir hoffen, dass wir bald online gehen
können. Dann berichte ich auch wieder hier darüber :)
Anna ist nun seit
circa einer Woche zu Hause und genießt eine Mischung aus Urlaub, Überstunden,
Krankentage und Mutterschutz. Dem Baby geht es prima und es meldet sich täglich
mit viel Elan und großer Energie. (Das kann ja noch was werden …)
Ansonsten sind wir
dabei, so langsam aber sicher alles fürs Baby zu besorgen, genießen den
Frühling zu zweit und fahren von einem Familienfest zum anderen. Das Stichwort
"fahren" führt mich noch zu einer weiteren mitteilenswerten
Neuerung: Leider hat der gute alte Seat in voller Fahrt durch eine 30er Zone
seinen Auspuff abgeworfen. Da sich eine Reparatur bei ihm leider nicht mehr
lohnt und wir im September sowieso einen neuen fahrbaren Untersatz erstehen
wollten, beschlossen wir die Trennung. Gott sei Dank haben wir relativ schnell
und unkompliziert einen neuen - hoffentlich treuen - Gefährten. Wir sind nun
stolze Besitzer eines Skoda Fabia Combi und freuen uns auf viele gemeinsame
Kilometer!
![]() |
| Unser neuer blauer Flitzer – sogar mit Zentralverriegelung! |
![]() |
| Läuft prima bis jetzt! :) |
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Sonntag, 2. März 2014
Belgien – Zweite Woche
Am Montag war ich
immerhin soweit fit, dass ich an den normalen Teamaktivitäten wieder
teilnehmen konnte. Und das hat sich gelohnt, denn es stand ein Ausflug in die
Ardennen auf dem Programm. Am Vormittag fuhren wir über Landstraßen nach
Durbuy. Eine Stadt mit 500 Einwohnern und unzähligen Hotels und Restaurants.
Nicht nur das Stadtrecht hat aus dem Mittelalter überdauert, sondern auch das
Stadtbild mit engen, gepflasterten Gassen. Nach diesem Zwischenstopp ging es
weiter zu einer keltischen Befestigungsanlage. Zu dieser wanderten wir durch
die Ardennen, die wirklich wunderschön sind.
Dienstagvormittag
stand wieder der Gebetsmorgen mit dem Team von OM Belgien auf dem Programm. Der
Nachmittag war frei, dafür besuchten wir am Abend noch einmal die afghanischen
Asylbewerber. Dieser Besuch war für mich sehr beeindruckend, darum werde ich hoffentlich
noch einmal gesondert dazu schreiben.
Mittwoch war der
große Putztag im Jugendtreff, den die Gemeinde Le Catalpa zum Gottesdienst
nutzt. Wie schon am ersten Tag, fuhren wir morgens dorthin und begannen einen großen
Frühjahrsputz. Wir haben die Wände geschrubbt, die Toiletten wurden seit langen
mal wieder richtig sauber, die Bar wurde auf Vordermann gebracht und der kleine
zugemüllte Garten hinter dem Gebäude ist jetzt wieder begehbar. Am Nachmittag
halfen einige der Jugendlichen mit, die sich wunderten, warum wir für sie
putzen und sehr dankbar über die Hilfe waren.
Der Donnerstag war
wieder ein praktischer Tag. Wir halfen im ZavCentre: Streichen, Blumenkästen
bepflanzen und die Terrasse mit Hochdruck reinigen standen auf dem Programm.
Freitags ist der
Studientag des Teams hier in Belgien. Wir konnten daran teilnehmen und mehr
über das Thema »Predigt« lernen. Abends verabschiedete unser Team uns
mit leckerem koreanischem Essen und einem französischen Nachtisch. Mit einem
gemeinsamen Pub-Besuch klang der Tag und die zwei Wochen Belgien dann aus.
Samstags brachte der
gute alte Seat uns wieder ohne Probleme zurück nach Heidelberg!
Um noch zu Erklären,
wer sich unter »unser Team« verbirgt:
Wir verbrachten die
zwei Wochen in Belgien als Teil des Transit-Teams. Für sechs Monate reist
dieses Team in einem Kleinbus durch Europa und besucht verschiedene OM-Büros.
Diese organisieren verschiedene Einsätze für das Team und lassen sie Teil der
OM-Arbeit im jeweiligen Land werden. Wenn du mehr über das Transit-Team 8, mit
dem wir für zwei Wochen zusammengearbeitet haben, wissen willst, dann kannst du
den Weg auf dem Blog verfolgen.
Sonntag, 23. Februar 2014
Belgien – Erste Woche
»Auf deinem Blog ist ja immer noch Weihnachten!« Um diesem Vorwurf endlich etwas handfestes entgegensetzten zu können, gibt es wieder einen neuen Eintrag! Es gibt einiges zu berichten! Gleich zu Beginn: »A&M bei OM 3« ist da und auch wieder für alle zum Download verfügbar.
Darin könnt ihr auch lesen, warum wir uns gerade in Belgien aufhalten. Wir machen einen zweiwöchigen Kurzeinsatz. Und hier will ich unsere zwei Wochen jeweils kurz zusammenfassen. Was also in der letzten Woche passiert ist:
Am Samstag machten wir uns mit dem guten alten Seat auf den Weg. Unser Ziel: ZavCentre. Im Brüssler Vorort Zaventem sind die Büros von OM Belgien und ein Konferenzzentrum untergebracht. Und ohne Probleme kamen wir an unser Ziel. Nachdem wir unser Zimmer, ein kleines Appartement mit Küche und Bad, bezogen hatten, erwartete uns schon Simone, eine deutsche Missionarin, die wir schon von der Einsteigerkonferenz in Holland kannten. So hatten wir gleich einen tollen Empfang, mit Pizza und Gemeinschaft.
Sonntags ging es früh am Morgen los. Anna und ich lernten das Team kennen, mit denen wir die nächsten beiden Wochen verbringen werden und fuhren nach Brüssel in eine kleine Gemeinde, die ihre Gottesdienste in einem Jugendtreff feiert. Dieser musste aber noch von der letzten Party am Vorabend gesäubert werden. Das übernahmen wir (Wir sind ab jetzt immer Anna und ich sowie unser Team) und dann nahmen wir am französischsprachigen Gottesdienst teil. Am Nachmittag sprachen wir noch über die Kultur und die Menschen, die wir kennengelernt hatten.
Am Montag fuhren wir nach St. Catherine, einem Stadtteil von Brüssel, für den ein Team von drei Missionaren betet. Sie wollen dort eine Gemeinde gründen. Wir lernten den Stadtteil durch einen Gebetsspaziergang kennen. Am Nachmittag bereiteten wir den Gebetsmorgen von OM Belgien und einen Einsatz am Mittwoch in St. Catherine vor.
Dienstags gestalteten wir den Gebetsmorgen und nahmen am Nachmittag am Treffen der verschiedenen missionarischen Teams von OM Belgien teil. Den Abend verbrachten wir mit Carolyn und Ty, einem Ehepaar aus den USA, die wir auch schon in Holland kennengelernt hatten.
Mittwoch war dann der erste große Tag. Wir waren in St. Catherine, verteilten Sandwiches, Tee und Kaffee an Obdachlose und Asylbewerber und schafften es trotz Sprachbarriere, einige tolle Gespräche zu haben. Am Nachmittag fragten wir die Menschen des Stadtteils, was sie an ihm mögen und was ihnen fehlt – das hilft dem Team, konkret für die Menschen dort zu beten. Und auch hier entwickelten sich wieder tolle Gespräche.
Donnerstag hatten wir frei. Anna und ich fuhren mit zwei anderen vom Team zum Sightseeing nach Brüssel und probierten leckere belgische Pommes und frische Waffeln!
Freitags war ein Schulungstag. An diesem lernten wir einiges über Konflikte und wie wir damit umgehen sollten. Weiterhin stand noch effektives Delegieren auf dem Programm.
Den Samstag verbrachten wir zusammen mit vielen freiwilligen Helfern von Serve the City. Diese Organisation koordiniert viele Projekte und wir waren dazu eingeteilt, afghanische Asylbewerber, die in einer Kirche wohnen, zu besuchen. Wir verbrachten den Nachmittag mit Tee und vielen Gesprächen sowie einer Runde Fußball auf dem Vorplatz.
Heute blieb ich mit einer Erkältung zu Hause. Der Rest des Teams fuhr nach Tienen, und besuchte dort eine Gemeinde, in der zwei OM-Missionare arbeiten. Der Besuch war für die Gemeinde eine große Ermutigung. Den Nachmittag verbrachte das Team mit den Jugendlichen der Gemeinde, lernte sie kennen und beantworteten Fragen aller Art.
Insgesamt genießen Anna und ich die Zeit hier sehr. Wir lernen neue Sachen, probieren was aus und merken, wie Gott uns gebraucht. Und auch unsere englischen Sprachkenntnisse kommen mal wieder zum Einsatz!
Dienstag, 17. Dezember 2013
Ahhh… Weihnachtsstress - oder eigentlich doch nicht?
Heute ist einer der
seltenen Tage, an dem ich in der Bahn zum bloggen komme. Meine beiden Kollegen
(mittlerweile sind wir drei Heidelberger bei OM) sind entweder im Urlaub oder
eher gefahren, die Zeitung hat keine Neuigkeiten mehr, mein Buch habe ich gestern
zu Ende gelesen und noch kein neues eingepackt und gerade habe ich auch keine
aktuellen Rundbriefe, die ich lesen könnte, dabei. Also bleibt noch mit meinem
Handy spielen oder eben bloggen.
Ich dachte immer,
Weihnachten ist doch gar nicht stressig. Geschenke kaufen kann man nebenbei und
Besuche planen macht doch Spaß. Doch dann kam das Berufsleben. Ich kann jetzt
nicht mehr zwischen den Vorlesungen mal schnell in einem Geschäft was suchen gehen
oder am Nachmittag entspannt über den Weihnachtsmarkt schlendern. Ja, so
stressig hatte ich es als Student nun auch nicht immer! :)
Jetzt ist mir abends
Geschenke shoppen zu viel. Zumal da auch noch die anderen normalen
Berufstätigen sind, die nur Abends einkaufen können. Außerdem sind meine Abende
dann auch noch mit Hauskreis, Gemeindeveranstaltungen, Freunden und natürlich
meiner Anna voll gefüllt. Und tagsüber müssen dann auch noch bestimmte Projekte unbedingt vor Weihnachten fertig werden!
Ich drohte, dieses Jahr schon ganz im Weihnachtsstress zu versinken. Aber dann kam doch noch das Umdenken. Ganz so
schlimm ist der vorweihnachtliche Stress nun auch wieder nicht. So langsam
nehme ich das Ganze wieder lockerer. Freue mich über die Zeit mit Anna oder
Freunden und umso mehr freue ich mich auf das Weihnachtsfest. Denn die Geburt
Jesus zu feiern ist wahrlich die schönste Sache die uns passieren kann. Da
relativieren sich auch jedweder Trubel, Terminstress oder sozialer Stress und
auch Bahnverspätungen wegen kaputter Oberleitungen wieder!
Montag, 14. Oktober 2013
Das Projekt-Ergebnis:
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| Lecker, Bremser :) |
Das Bremser-Projekt
bewerte ich als einen großen Erfolg. Wir hatten viel Spaß bei der ganzen
Durchführung. Vom Weinlesen bis
zum Trinken! Nachdem ich am Dienstag Abend die Hefe in den Traubensaft gab,
dauerte es nur bis zum Freitag
Abend, ehe ein trinkbarer, süßlicher, fast rosafarbener Bremser aus dem Fass gezapft
werden konnte. Das ganze Wochenende
lang konnten wir uns mit mehreren Freunden und Familie daran erfreuen! Wie
lange das köstliche Getränk noch so lecker ist, müssen wir abwarten. Aber
solange gibt’s noch selbstgemachten, super-öko-bio Bremser mit
Zwiebelplotz!
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| Zwieblplootz "Schwarzwälder Art" - Mischung aus Flammkuchen und Zwieblplootz |
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Das Bremser-Projekt
Das Bremser-Projekt (oder Federweißer oder Neuer Wein oder wie man sonst so außerhalb Frankens dazu sagt) ist eher ein kleines Experiment im heimischen Keller. Nachdem Anna und ich am Montag Nachmittag unseren Weinberg gelesen haben, starteten wir gleich vor Ort mit dem Keltern. Dabei genossen wir noch mal die warme Herbstsonne. Wir waren erst ein wenig enttäuscht, weil die Vögel doch schon einige unserer Trauben aufgefressen hatten und wir zunächst nicht so viel Saft im Fass hatten, wie wir uns erhofft hatten. Auch hatten und haben wir nicht ganz so die Ressourcen wie aus Wiesenbronn gewohnt. Auch das Know-How von Opa und Patenonkel war nur per Telefon vorhanden. Dennoch war das ganze eine lustige Aktion!
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| Heidelberger Weinlese 2013 |
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| Einen Stock mit leckeren Tafeltrauben gibt es auch. |
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| Trauben »knetschen« |
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| Mini-Kelter im Karten |
Am Abend packten wir dann den Rest in unser Auto und setzten schließlich das Keltern im Keller fort. Langsam aber sicher füllte sich dann doch das Fässchen. Nachdem wir alles gepresst hatten starteten wir mit der Hefezugabe. Ich befolgte alle Schritte, die ich mir noch mal am Telefon erfragt hatte und als alles meiner Ansicht nach ok war, rührte ich die Hefe ins Fass. Dann noch Gärverschluss drauf und jetzt heißt es warten. Und jeden Abend mal schauen, wie es vorwärts geht …
»Jeder Top-Winzer hat mal mit 20 Litern angefangen, jetzt bauen sie 200.000 Liter aus!« Mit diesen Worten verabschiedete mich mein Patenonkel am Telefon. Das stimmt mich optimistisch für die Zukunft! :)
Freitag, 26. Juli 2013
Jetzt geht's los!
Heute fahre ich nach Offenburg. Dort beginnt morgen Teenstreet. Und damit meine Zeit bei OM! Krass. Ich bin schon ein wenig aufgeregt und gespannt aber auch voller Vorfreude! Endlich geht es los!
Was genau heute passiert weiß ich auch noch nicht so genau. Wahrscheinlich die letzten Dinge aufbauen, mein Team persönlich kennenlernen und einige Sachen besprechen. Meine weitere Arbeit auf Teenstreet könnt ihr dann hier einfach mitverfolgen.
Was genau heute passiert weiß ich auch noch nicht so genau. Wahrscheinlich die letzten Dinge aufbauen, mein Team persönlich kennenlernen und einige Sachen besprechen. Meine weitere Arbeit auf Teenstreet könnt ihr dann hier einfach mitverfolgen.
Montag, 15. Juli 2013
Ein Schritt nach vorne
Gestern haben wir einen weiteren Schritt näher zu unserem Dienst gemacht. So langsam steigt die Spannung und vor allem die Vorfreude. In weniger als zwei Wochen geht es endlich los! :-)
Zunächst wurden wir im Vormittags Gottesdienst unserer Gemeinde, der Calvary Chapel Heidelberg ausgesandt. Nachdem ich kurz meinen Dienst und mein Anliegen mitgeteilt hatte, segnete unser Pastor uns dafür. Es war einfach noch mal so ermutigend zu sehen, zu hören und zu fühlen, dass die Gemeinde hinter uns steht und auch unsere Berufung so sieht wie wir. Am Ende des Gottesdiensts hatten wir zudem noch einige aufbauende Gespräche. Toll war auch, dass Tobias, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von OM, sich auf den Weg nach Heidelberg gemacht hatte.
Am Nachmittag musste Anna leider wieder im Spätdienst arbeiten, darum konnte sie leider nicht beim eingrillen unseres Grills auf der Neckarwiese dabei sein. Dafür waren andere tolle Menschen, darunter einige unserer »Spießer-Freunde«, dabei und wir hatten nen chilligen Nachmittag mit leckerem Essen.
Zunächst wurden wir im Vormittags Gottesdienst unserer Gemeinde, der Calvary Chapel Heidelberg ausgesandt. Nachdem ich kurz meinen Dienst und mein Anliegen mitgeteilt hatte, segnete unser Pastor uns dafür. Es war einfach noch mal so ermutigend zu sehen, zu hören und zu fühlen, dass die Gemeinde hinter uns steht und auch unsere Berufung so sieht wie wir. Am Ende des Gottesdiensts hatten wir zudem noch einige aufbauende Gespräche. Toll war auch, dass Tobias, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von OM, sich auf den Weg nach Heidelberg gemacht hatte.
| Aussendungsgebet |
Am Nachmittag musste Anna leider wieder im Spätdienst arbeiten, darum konnte sie leider nicht beim eingrillen unseres Grills auf der Neckarwiese dabei sein. Dafür waren andere tolle Menschen, darunter einige unserer »Spießer-Freunde«, dabei und wir hatten nen chilligen Nachmittag mit leckerem Essen.
| Der Aufbau ist geschafft, jetzt müssen nur noch die Kohlen glühen! |
| Fleisch!!! Lecker! :) |
Dienstag, 14. Mai 2013
Time flies by...
Wie die Zeit schon wieder vergangen ist. Gerade eben schrieb ich noch, dass ich euch über die Fortschritte meiner Masterarbeit auf dem Laufenden halte und schon hab ich mein Werk abgegeben und die ersten Monate danach sind auch bereits vergangen. Neben dem Schreiben an meiner Abschlussarbeit auch noch zu bloggen war dann wohl doch ein zu hochgestecktes Ziel. Nun ja, ich bin aber damit fertig und habe auch mein Studium abgeschlossen. Yeah! :-) Die letzte Zeit war dann mit Bewerbungen schreiben und einem Praktikum gefüllt. Aber ich hoffe dass ich demnächst eine Einigung auf dem Arbeitsmarkt erzielen kann, von der ich euch dann hier berichten kann.
Während der Zeit, in der ich hier nichts berichtet habe, hatte ich aber auch viele tolle besondere Momente mit meiner lieben Frau Anna. Ansonsten gab es darin auch einige spaßige Aktionen mit meinen Brüdern, die auch noch fotografisch festgehalten wurden:
Demnächst hoffentlich mehr...!
Während der Zeit, in der ich hier nichts berichtet habe, hatte ich aber auch viele tolle besondere Momente mit meiner lieben Frau Anna. Ansonsten gab es darin auch einige spaßige Aktionen mit meinen Brüdern, die auch noch fotografisch festgehalten wurden:
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| Fotoshooting Weihnachten 2012 |
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| Stadionbesuch Trolli Arena: Spvgg Greuther Fürth vs. Bayer 04 Leverkusen 0:0 am 24.02.13 |
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| Gemeinsames Fußballspiel: SV Wiesenbronn II vs. TSV Castell 1:1 am 24.03.2013 |
Demnächst hoffentlich mehr...!
Mittwoch, 5. September 2012
Put your hands up, but without your smartphone!
Am Samstag Abend stand mal wieder ein Konzertbesuch an. Nachdem ich schon unzählige Clubshows und kleinere Konzerte von mehr oder weniger bekannteren Bands erlebt hatte, war, nach Milow im Schwetzinger Schlossgarten im Sommer 2011, ein weiteres Open-Air an der Reihe. Mit einigen Kolleginnen von Anna machten wir uns auf dem Weg nach Rastatt. Dort, wo eigentlich Autos gebaut werden, im Mercedes-Benz-Werk, fand die "A-Rock-Night" statt. Anlass war das 20-jährige Werksjubiläum und die Produktion der neuen A-Klasse. Im Gegensatz zur alten Version, macht die neue A-Klasse auch durchaus optisch etwas her. So waren also 18.000 Menschen versammelt um die Auftritte von Sean Paul, Rea und Sunrise Avenue zu sehen. Für mich bis jetzt das größte Konzert, zumindest was die Menschenmenge angeht!
Den Beginn machte der Dancehall-Held meiner Jugend: Sean Paul! Sein zweites Album "Dutty Rock" aus dem Jahr 2002 begleitete mich doch bei einigen Geburtstagsfeiern und anderen Partys meiner Jugend. Darum hab ich mich schon auf ihn gefreut, auch wenn ich nicht mehr wirklich up-to-date bin, was seine aktuelle Musik angeht. Nun ja, als erstes betraten seine vier klischeehaften Tänzerinnen die Bühne. Ihre knappen Hot Pants ließen mehr von ihrem Arsch sehen als sie davon bedeckten. Ihre Performance beschränkte sich auch meist darauf in verschiedenfarbigen Hot Pants mitzuwackeln.
Der gute Sean spielte dann auch vieler seiner alten Hits, die ich noch kannte und mitsingen konnte. Doch leider teilweise besser als er! Darum waren die alten Hits irgendwie immer nur so kurz angespielt. Naja, den Text seiner aktuellen Hits konnte er - ich aber nicht mehr!
Rea bot eine sehr ordentliche Leistung auf der Bühne. Der gute Mann kann einfach singen. So wirklich eine Show bot er nicht, darum machte es auch nichts aus eine halbe Stunde des Konzerts am Bierstand zu verbringen um endlich an Nachschub zu kommen. Gehört hab ich von dort auch alles und das meiste auch gesehen, nur die Stimmung war in der Schlange irgendwie angespannter, durstiger und genervter. Bewundernswert waren auch die Wimpern der Background Sängerin. Bei soviel Zeugs, wie die sich da drauf geklebt hatte, fragte ich mich schon, wie sie die Augen noch offen halten konnte. Komisch war auch, als die Leinwand plötzlich nur noch Schwarz/Weiß Bilder von der Bühne zeigte. Vielleicht war sie es bei Rea auch von Anfang an. Aber für mich war dieser Versuch, künstlerischer zu wirken, irgendwie sinnlos.
Als Headliner des Abends betraten Sunrise Avenue die Bühne. Musikalisch echt eine klasse Live-Band. Auch Sänger Samu hat eine coole Stimme die live einfach noch besser ist, als die glatt gebügelten Studioaufnahmen. Ein bisschen irritiert hat mich zunächst, dass die ersten beiden Lieder mit Zeilen aus bekannten Liedern zu Ende gingen. Einmal wurden die Beastie Boys und einmal die Scorpions zitiert. Aber das war dann zum Glück schnell wieder vorbei. Ziemlich cool war der Mittelteil von Gitarrist und Keyboarder. Im Stil von 4 Chords 40 Songs spielten sie ein paar Lieder die in der grandiosen "Bohemian Rhapsody" endeten. Da stieg auch Samu wieder ein, doch bis zu Freddie fehlt dann auch ihm noch so einiges.
Und auf einmal war Ende. Die hörten einfach auf zu spielen und die Zuschauer hörten auch auf zu applaudieren. Keine ZUGABE! Das habe ich bis auch noch nicht erlebt. Aber an diesen Abend durfte ich noch so manches neues kennen lernen. Zum Beispiel kannte ich doch mehr Lieder, als ich dachte von den Bands zu kennen. Auch weiß ich jetzt, wie ich meinen Freunden suggerieren kann, ich wäre vorne an der Bühne gewesen. Ich hätte einfach die Leinwand abfotografieren müssen! Alternativ hätte ich sie auch filmen können! :)
Was für mich aber am eindrücklichsten war, dass eigentlich keiner der Künstler wirklich "Put your hands up" hätte sagen brauchen. Vor mir war nämlich dauerhaft ein Meer an Smartphones und Digitalkameras in der Luft. Vielleicht wäre etwas wie "Put your hands up, but without your smartphone!" sinnvoller gewesen. Darum gibt es von mir auch keine Bilder. Bessere gibts dafür hier: A Rock Night.
Den Beginn machte der Dancehall-Held meiner Jugend: Sean Paul! Sein zweites Album "Dutty Rock" aus dem Jahr 2002 begleitete mich doch bei einigen Geburtstagsfeiern und anderen Partys meiner Jugend. Darum hab ich mich schon auf ihn gefreut, auch wenn ich nicht mehr wirklich up-to-date bin, was seine aktuelle Musik angeht. Nun ja, als erstes betraten seine vier klischeehaften Tänzerinnen die Bühne. Ihre knappen Hot Pants ließen mehr von ihrem Arsch sehen als sie davon bedeckten. Ihre Performance beschränkte sich auch meist darauf in verschiedenfarbigen Hot Pants mitzuwackeln.
Der gute Sean spielte dann auch vieler seiner alten Hits, die ich noch kannte und mitsingen konnte. Doch leider teilweise besser als er! Darum waren die alten Hits irgendwie immer nur so kurz angespielt. Naja, den Text seiner aktuellen Hits konnte er - ich aber nicht mehr!
Rea bot eine sehr ordentliche Leistung auf der Bühne. Der gute Mann kann einfach singen. So wirklich eine Show bot er nicht, darum machte es auch nichts aus eine halbe Stunde des Konzerts am Bierstand zu verbringen um endlich an Nachschub zu kommen. Gehört hab ich von dort auch alles und das meiste auch gesehen, nur die Stimmung war in der Schlange irgendwie angespannter, durstiger und genervter. Bewundernswert waren auch die Wimpern der Background Sängerin. Bei soviel Zeugs, wie die sich da drauf geklebt hatte, fragte ich mich schon, wie sie die Augen noch offen halten konnte. Komisch war auch, als die Leinwand plötzlich nur noch Schwarz/Weiß Bilder von der Bühne zeigte. Vielleicht war sie es bei Rea auch von Anfang an. Aber für mich war dieser Versuch, künstlerischer zu wirken, irgendwie sinnlos.
Als Headliner des Abends betraten Sunrise Avenue die Bühne. Musikalisch echt eine klasse Live-Band. Auch Sänger Samu hat eine coole Stimme die live einfach noch besser ist, als die glatt gebügelten Studioaufnahmen. Ein bisschen irritiert hat mich zunächst, dass die ersten beiden Lieder mit Zeilen aus bekannten Liedern zu Ende gingen. Einmal wurden die Beastie Boys und einmal die Scorpions zitiert. Aber das war dann zum Glück schnell wieder vorbei. Ziemlich cool war der Mittelteil von Gitarrist und Keyboarder. Im Stil von 4 Chords 40 Songs spielten sie ein paar Lieder die in der grandiosen "Bohemian Rhapsody" endeten. Da stieg auch Samu wieder ein, doch bis zu Freddie fehlt dann auch ihm noch so einiges.
Und auf einmal war Ende. Die hörten einfach auf zu spielen und die Zuschauer hörten auch auf zu applaudieren. Keine ZUGABE! Das habe ich bis auch noch nicht erlebt. Aber an diesen Abend durfte ich noch so manches neues kennen lernen. Zum Beispiel kannte ich doch mehr Lieder, als ich dachte von den Bands zu kennen. Auch weiß ich jetzt, wie ich meinen Freunden suggerieren kann, ich wäre vorne an der Bühne gewesen. Ich hätte einfach die Leinwand abfotografieren müssen! Alternativ hätte ich sie auch filmen können! :)
Was für mich aber am eindrücklichsten war, dass eigentlich keiner der Künstler wirklich "Put your hands up" hätte sagen brauchen. Vor mir war nämlich dauerhaft ein Meer an Smartphones und Digitalkameras in der Luft. Vielleicht wäre etwas wie "Put your hands up, but without your smartphone!" sinnvoller gewesen. Darum gibt es von mir auch keine Bilder. Bessere gibts dafür hier: A Rock Night.
Donnerstag, 23. August 2012
Sommerpausenloch
Die Sommerpause auf meinem Blog war tatsächlich noch länger als die der Bundesliga! Irgendwann war der letzte Eintrag schon gute drei Monate alt. Die Fußballpause war aber nicht so lange. Zumal noch die EM, Olympia und einige Pokalspiele dazwischen waren. Aber immerhin fange ich hier ein bisschen eher wieder an, als die erste Bundesliga, die erst am Wochenende in ihre 50. Saison startet.
Viel ist passiert in der Zwischenzeit. So konnten wir noch bei vier Hochzeiten mitfeiern. Jede war für sich und auch hoffentlich fürs Brautpaar, ein wunderbares Fest! Anfang August waren Anna und ich für ein paar Tage in Spanien. Irgendwo am Strand der Costa Brava. Zu zweit ist Urlaub schon ziemlich schön, da haben wir uns dieses Jahr gedacht, wir nehmen noch ein paar Freunde und Jugendliche mit. Ok, eigentlich haben wir die nicht mitgenommen, sondern wir sind als Mitarbeiter auf eine Jugendfreizeit gefahren. Und es war trotzdem ziemlich entspannend. (Bis auf die lange Busfahrt). Wir hatten echt sehr brave Teenager und Jugendliche, die die freie Zeit, wie wir auch, fürs chillen am Strand genutzt haben. Ansonsten war die Woche ein bunte Mischung aus Sonne, Strand, Sport, Themeneinheiten und Action!
Neben all diesen Freizeitbeschäftigung füllten diese drei Monate lernen, lesen und so langsam auch schreiben. So habe ich für meinen Masterabschluss schon die mündliche Prüfung hinter mir und alle meine ECTS-Points gesammelt, bis auf die, die ich für die Masterarbeit bekomme. Die ist jetzt auch in Arbeit. Es geht um Jan Christiaan Smuts. Wem der Name nichts sagt, muss entweder Wikipedia bemühen oder auf die nächsten Einträge hier warten.
Viel ist passiert in der Zwischenzeit. So konnten wir noch bei vier Hochzeiten mitfeiern. Jede war für sich und auch hoffentlich fürs Brautpaar, ein wunderbares Fest! Anfang August waren Anna und ich für ein paar Tage in Spanien. Irgendwo am Strand der Costa Brava. Zu zweit ist Urlaub schon ziemlich schön, da haben wir uns dieses Jahr gedacht, wir nehmen noch ein paar Freunde und Jugendliche mit. Ok, eigentlich haben wir die nicht mitgenommen, sondern wir sind als Mitarbeiter auf eine Jugendfreizeit gefahren. Und es war trotzdem ziemlich entspannend. (Bis auf die lange Busfahrt). Wir hatten echt sehr brave Teenager und Jugendliche, die die freie Zeit, wie wir auch, fürs chillen am Strand genutzt haben. Ansonsten war die Woche ein bunte Mischung aus Sonne, Strand, Sport, Themeneinheiten und Action!
| Barcelona |
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| Aufstieg im Park Güell |
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| Sonnenaufgang am Strand unseres Campingplatz |
Neben all diesen Freizeitbeschäftigung füllten diese drei Monate lernen, lesen und so langsam auch schreiben. So habe ich für meinen Masterabschluss schon die mündliche Prüfung hinter mir und alle meine ECTS-Points gesammelt, bis auf die, die ich für die Masterarbeit bekomme. Die ist jetzt auch in Arbeit. Es geht um Jan Christiaan Smuts. Wem der Name nichts sagt, muss entweder Wikipedia bemühen oder auf die nächsten Einträge hier warten.
Samstag, 25. Februar 2012
Und wo ist jetzt die Woche? - Probleme der Flexibilität
Wird mal wieder Zeit, dass hier etwas passiert. Darum hab ich als erstes das weihnachtliche Hintergrundbild entfernt und durch ein Standard-Bild von Google ersetzt. Irgendwie gefallen mir diese Bohnen in kaffeebraun. Auch wenn ich mich an das Design noch ein wenig gewöhnen muss, bin ich ziemlich zufrieden. Falls ich mich nicht daran gewöhnen kann, ändere ich es halt wieder. Des Flexibilität heutzutage ist schon ziemlich toll! Auch im Alltag kann sie ziemlich schön sein, vor allem als Student. Das muss ich jetzt noch ein bisschen ausnutzen. Denn, wenn alles klappt ist mein Studium dieses Jahr vorbei. Darum wollte ich meine freie Zeit nutzen um mich auf Abschlussprüfungen und Master-Arbeit und so vorzubereiten. Ein bisschen wenigstens. Aber Samstags kommt mir nun die Frage: "Wo ist die Woche?" Die ging schon wieder viel zu schnell vorbei. Grund dafür ist sicherlich die Flexibilität. Ach, dieses Wort gefällt mir, ich werde es gleich noch einmal benutzten. Flexibilität! Zum Glück hab ich in meinem Blog keine Zeichenbegrenzung oder sowas. Sondern kann flexibel soviel schreiben wie ich will! Yeah! Und wenn es dann keiner mehr liest, da bin ich so flexibel und lass es mir egal sein. :)
Ok, zurück zum Thema. Durch die wunderbare Flexibilität meinerseits und meiner Freunde konnte ich viele schöne Stunden mit diesen verbringen. Ja, ich bin wohl langsam so richtig hier angekommen und freue mich so viele tolle und wertvolle Menschen kennen zu dürfen. Da wird man schon mal spontan zum Mittagessen eingeladen, kann die ersten Frühlingssonnenstrahlen auf dem Balkon genießen, über Gott, die Welt und Lotusgeburten reden oder auch zusammen einen tollen Gebetsabend machen. Daneben kann ich, dank meiner Flexibilität, auch noch viel Zeit mit meiner wunderbaren Frau verbringen und sie mit Kuchen und leckeren Gerichten verwöhnen.
Das Einzige, was unter der Flexibilität ein wenig gelitten hat, ist das Studium. Nun ja, es kommen wieder andere Zeiten. Flexibilität sollte also immer mit einer Prioritätenliste genossen werden. Diese kann, je nach Bedarf aber auch flexibel gehandhabt oder geändert werden. So lange man sich solch eine Flexibilität leisten kann, sollte man dies tun.
Dabei will aber nicht vergessen, dankbar zu sein!
Dienstag, 31. Januar 2012
Wohnzimmerkonzert
Heute einfach mal nur ein Link:
http://www.sound7.de/article.php?channel=3&article=8833
Der Link deshalb, weil ich das ganze nicht zweimal schreiben will ;) War vor kurzem bei einem tollen Konzert in Heidelberg und hab für sound7.de etwas darüber geschrieben.
http://www.sound7.de/article.php?channel=3&article=8833
Der Link deshalb, weil ich das ganze nicht zweimal schreiben will ;) War vor kurzem bei einem tollen Konzert in Heidelberg und hab für sound7.de etwas darüber geschrieben.
Donnerstag, 12. Januar 2012
Berlin, Berlin! Wir waren in Berlin!
Wer gedacht hatte, ich würde nun erst einmal ruhig zu Hause in Heidelberg sitzen, hat sich geirrt. Das erste lange Wochenende des Jahres haben wir genutzt um die Bundeshauptstadt zu besichtigen. Zusammen mit unseren Freunden, den Tjombes sind Anna und ich mit unserem Seat den ganzen weiten Weg nach Berlin gefahren. Zug- oder Flugtickets waren zu teuer, aber so hatten wir auf der Hinfahrt schon unser erstes Highlight. Und das war so gar so gut berechnet, dass der Kilometerstand just in dem Moment erreicht wurde, als wir sowieso eine Pause einlegten!
Am Abend kamen wir müde aber glücklich bei unserem Hostel in Berlin an. Trotz der zentralen Lage unserer Unterkunft haben wir gut dorthin gefunden und sind nur einmal falsch abgebogen und wurden nur einmal angehupt! Bis auf die Erkundung unseres Blockes, der leider keinen Dönerstand besaß (zumindest bogen wir immer so ab, das wir an keinem vorbei kamen), machten wir dann nichts mehr.
Freitag Vormittag stand dann eine Trabbi-Safari auf dem Programm. Trabbi fahren, mit original "Autos", original Lärm und Gestank und vielen Touris die Originalfotos von uns machten. War lustig und man hat eigentlich schon alles mal gesehen, was man sehen sollte, wenn man in Berlin ist!
Am Nachmittag flanierten wir dann auf dem Ku'damm, waren shoppen und besuchten das Museum "Story of Berlin" mit dazugehörigem Atomschutzbunker. Am Abend standen dann Cocktails mit Freunden auf dem Programm.
Der Samstag begann langsam, da wir erst einmal ausgeschlafen haben. Danach starteten wir neu durch mit der Besichtigung vom Alex und dem Fernsehturm. Natürlich mussten wir auch hier einen Bubble Tea probieren. (Tatsächlich ist dieses Großstadtgetränk nun auch im beschaulichen HD zu haben!) Danach waren wir wieder mal shoppen. In Berlin kann man eigentlich immer und überall shoppen. Naja, lag vielleicht auch an meiner shoppingbegeisterten Begleitung. Natürlich durfte auch ein Besuch in der bunten Ritter Sport Schokowelt nicht fehlen. Den Abend ließen wir dann aber mit dem Roten Rathaus, dem beleuchteten Brandenburger Tor, dem Reichstag und schließlich mit dem Holocaust-Mahnmal ausklingen.
Der Sonntag war sozusagen unser Kulturtag. Den grauen Morgen machten die letzten Mauerstücke der Eastside-Gallery bunter. Der Nachmittag war für das jüdische Museum reserviert. Wir hätten uns auch den ganzen Tag Zeit nehmen können und wären doch nicht fertig geworden... Lohnt sich auf jeden Fall dieses Museum bei einem Besuch der Bundeshauptstadt mit einzuplanen. Abends schauten wir bei den Wullf's vorbei, war ja vielleicht die letzte Gelegenheit für uns. Da unser Hostel nur einen Katzensprung vom Checkpoint Charlie entfernt war, gingen wir dort auch noch auf einen Sprung in den Osten vorbei.
Der Montag war ein ausklingender Heimfahrt Tag. Dennoch schlenderten wir am Vormittag noch über die Museumsinsel und durch die Hack'schen Höfe. Dann wappneten wir uns mit neuen Schuhen und einer Packung Dunking Donuts für die Heimfahrt.
Am Abend kamen wir müde aber glücklich bei unserem Hostel in Berlin an. Trotz der zentralen Lage unserer Unterkunft haben wir gut dorthin gefunden und sind nur einmal falsch abgebogen und wurden nur einmal angehupt! Bis auf die Erkundung unseres Blockes, der leider keinen Dönerstand besaß (zumindest bogen wir immer so ab, das wir an keinem vorbei kamen), machten wir dann nichts mehr.
Freitag Vormittag stand dann eine Trabbi-Safari auf dem Programm. Trabbi fahren, mit original "Autos", original Lärm und Gestank und vielen Touris die Originalfotos von uns machten. War lustig und man hat eigentlich schon alles mal gesehen, was man sehen sollte, wenn man in Berlin ist!
Am Nachmittag flanierten wir dann auf dem Ku'damm, waren shoppen und besuchten das Museum "Story of Berlin" mit dazugehörigem Atomschutzbunker. Am Abend standen dann Cocktails mit Freunden auf dem Programm.
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Der Sonntag war sozusagen unser Kulturtag. Den grauen Morgen machten die letzten Mauerstücke der Eastside-Gallery bunter. Der Nachmittag war für das jüdische Museum reserviert. Wir hätten uns auch den ganzen Tag Zeit nehmen können und wären doch nicht fertig geworden... Lohnt sich auf jeden Fall dieses Museum bei einem Besuch der Bundeshauptstadt mit einzuplanen. Abends schauten wir bei den Wullf's vorbei, war ja vielleicht die letzte Gelegenheit für uns. Da unser Hostel nur einen Katzensprung vom Checkpoint Charlie entfernt war, gingen wir dort auch noch auf einen Sprung in den Osten vorbei.
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Dienstag, 6. Dezember 2011
Ein Weihnachtsmarkt-Wochenende
Am zweiten Adventswochenende hat mich meine Anna hier in der Schweiz besucht und wir haben zu zweit zwei verschieden Weihnachtsmärkte unsicher gemacht. Am Samstag war unser Plan, nach Bern zu fahren. Den haben wir dann auch umgesetzt und sind losgefahren. Schon auf dem Hinweg haben wir das weiße und tolle Alpenpanorama bewundert! Als wir dann in der Stadt waren fiel mir auf, dass ich meinen Fotoapparat vergessen hatte. Darum gibt es keine Bilder von Bern hier. Aber die Stadt ist toll. Das müsst ihr mir jetzt nach meiner Beschreibung einfach glauben, oder selber hinfahren! Ein echt schöne Altstadt, die malerisch in einem Bogen der Aare gelegen ist. Dazu der Berner Bärengraben. Toll! Auch das Bundeshaus macht echt was her. Als es dann so langsam dunkel wurde, sind wir noch eine Runde über den dortigen Weihnachtsmarkt geschlendert. Im Vergleich zu den deutschen Märkten, die ich kenne, war er doch eher klein. Und was mich ein wenig verwundert hat war, dass es nur einen Verpflegungsstand mit Glühwein gab.
Am Sonntag war dann der Lozärner Wiehnachtsmärt angesagt. Auch dieser ist nicht viel größer als der Berner Weihnachtsmarkt, aber dafür gibt es hier mehrere Stände mit leckerem Glühwein und leckerem Essen. Und diesmal hatte ich auch an die Kamera gedacht. Darum gibt es hier ein Paar, traumhafte (wie ich finde) Bilder von Luzern, der Weihnachtsdeko und uns!
Am Sonntag war dann der Lozärner Wiehnachtsmärt angesagt. Auch dieser ist nicht viel größer als der Berner Weihnachtsmarkt, aber dafür gibt es hier mehrere Stände mit leckerem Glühwein und leckerem Essen. Und diesmal hatte ich auch an die Kamera gedacht. Darum gibt es hier ein Paar, traumhafte (wie ich finde) Bilder von Luzern, der Weihnachtsdeko und uns!
Montag, 21. November 2011
Was ich an diesem Wochenende gelernt habe
1. Zu Hause ist es wirklich am schönsten!
2. Weil es so ist, bin ich dort nicht produktiv. (Ob dieser Zusammenhang stimmt, weiß ich nicht sicher, aber sicher ist, dass ich fast nichts gemacht habe außer die Zeit zu Hause zu genießen)
3. Es ist ziemlich blöd Konzerttickets auf dem Weg zum Konzert in Bus oder Bahn zu verlieren. Also sollten diese nur noch in verschließbaren Taschen transportiert werden. (Aber noch blöder ist dies, wenn das Konzert auch noch ausverkauft ist!)
2. Weil es so ist, bin ich dort nicht produktiv. (Ob dieser Zusammenhang stimmt, weiß ich nicht sicher, aber sicher ist, dass ich fast nichts gemacht habe außer die Zeit zu Hause zu genießen)
3. Es ist ziemlich blöd Konzerttickets auf dem Weg zum Konzert in Bus oder Bahn zu verlieren. Also sollten diese nur noch in verschließbaren Taschen transportiert werden. (Aber noch blöder ist dies, wenn das Konzert auch noch ausverkauft ist!)
Montag, 17. Oktober 2011
Zürich, Bürgenstock und so
Um einfach mal weiter zu erzählen und einen nahezu nahtlosen Übergang zu meinem letzten Eintrag zu erreichen, lasse ich einfach mal komische Songtitel, die meine Stimmung beschreiben, weg und steige voll ins Thema ein: Annas Besuch und unsere Touri-Touren. Nachdem wir den Pilatus bezwungen hatten, beschlossen wir am nächsten Tag nach Zürich zu fahren und zunächst am Morgen in den Gottesdienst der ICF zu gehen. Immerhin gibt es da tollen Worship und viele Leute, wie ich gehört hatte. Darum wollte ich mal hin, Anna war schon mal dort gewesen. Wir beschlossen, um etwas zu verstehen, den Gottesdienst der unter Hochdeutsch angekündigt war, zu besuchen. Das war leider der früheste und darum war die Halle nur halb gefüllt. Auch die Band spielte "nur" unplugged, was uns aber nichts ausmachte. Denn die waren echt sehr gut. Ein wenig irritierend war die Tatsache, dass nur Lieder mit schweizerdeutschen Texten gespielt wurden. Da dachten wir schon im falschen Gottesdienst gelandet zu sein, aber die Predigt konnte dann von uns einwandfrei verstanden werden, sowohl wörtlich als auch in ihrem Sinn. Danach spazierten wir in die Stadt. Weil wir unser Auto einfach in der Nähe der ICF stehen ließen, dauerte es ein wenig länger, bis wir das Zentrum erreichten. Aber das war die beste Muskelkaterprophylaxe nach unsere Wandertour am Tag zuvor. Außerdem kam in der Zeit dann die Sonne raus und wir schauten uns bei herrlichstem Wetter die Stadt an.
Dann startete wieder die Woche, und damit auch die Uni, die ich brav ab und an besucht habe. Aber dennoch hatten wir uns noch zwei Touri-Ziele überlegt. Da kam es passend, dass just an diesem Mittwoch ein Seminar von mir leider ausfallen musste. Wir nutzten die Zeit und besuchten an diesem Nachmittag/Abend den Bürgenstock. Ich dachte zuerst der Berg (1128m, also eher ein Hügel für Schweizer Verhältnisse) heißt Birkenstock, wie die allseits beliebten Sandalen-Marke in Deutschland. Ich ließ mich dann eines Besseren belehren und erfuhr, dass vor allem ein Sonnenuntergang dort sehr romantisch und reizvoll sein soll. Praktischerweise gibt es bei 870 m einen Hotelkomplex mit Parkplatz, darum mussten wir diesmal nicht allzu viele Höhenmeter bezwingen. Die ehemaligen Grand-Hotels dort oben stehen leer, doch vor kurzem wurde das ganze Gelände gekauft und es wird dort eine riesige Ressort-Hotelanlage mit allem Schnick-Schnack entstehen. Darum wurde dort auch fleißig gebaut. Im Wald gelangten wir dann über Stock und Stein-Wanderwege nach oben. Wer nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist, kann auch mit einem Aufzug an der Steilwand des Berges nach oben fahren. Die Steilwand ragt direkt aus dem Vierwaldstätter See gegenüber von Luzern auf. Auf den Aufzug sind sie dort auch ziemlich stolz, da es den jetzt auch schon über 100 Jahre gibt und er der höchste Außenlift Europas ist. Und ganz viele tolle berühmte Leute sind da schon mitgefahren. Zum Beispiel Sean Connery, der in der Nähe 007-Goldfinger gedreht hat. Oder auch Audrey Hepburn war dort, wie auch Jimmy Carter und Henry Kissinger. Und jetzt auch wir! :) Wir genossen die Aussicht über den See und die Zentralschweiz. Auch wenn Wolken da waren, haben wir noch ein bisschen was vom Sonnenuntergang mitbekommen. Der Rückweg führte über den Felsenweg parallel zur Felswand entlang. Ziemlich nah am Abgrund, aber mit toller Aussicht!
Am Donnerstagabend unternahmen wir noch ein kleine Radtour zum Schlösschen am Meggenhorn. Meggen ist ein kleiner Ort neben Luzern, und dort hat sich im 19. Jahrhundert ein Baron sein Traumschlösschen gebaut. Klein, aber stark verziert. Dazu steht dort noch eine ca. 3 m hohe Christusstatue, die ihre Hände über den See breitet. Unter ihr haben wir dann noch ein gemütliches Bierchen genossen. Leider haben mir die asiatischen Touristen, die uns von ihrem Ausflugsschiff aus fotografierten, nicht ihre Bilder geschickt. Und da wir keine Kamera dabei hatten, gibt es davon auch keine hier. Wohin dann unsere Reise am Freitag ging, löse ich im nächsten Beitrag auf. Also mal wieder vorbeischauen hier! :)
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Dann startete wieder die Woche, und damit auch die Uni, die ich brav ab und an besucht habe. Aber dennoch hatten wir uns noch zwei Touri-Ziele überlegt. Da kam es passend, dass just an diesem Mittwoch ein Seminar von mir leider ausfallen musste. Wir nutzten die Zeit und besuchten an diesem Nachmittag/Abend den Bürgenstock. Ich dachte zuerst der Berg (1128m, also eher ein Hügel für Schweizer Verhältnisse) heißt Birkenstock, wie die allseits beliebten Sandalen-Marke in Deutschland. Ich ließ mich dann eines Besseren belehren und erfuhr, dass vor allem ein Sonnenuntergang dort sehr romantisch und reizvoll sein soll. Praktischerweise gibt es bei 870 m einen Hotelkomplex mit Parkplatz, darum mussten wir diesmal nicht allzu viele Höhenmeter bezwingen. Die ehemaligen Grand-Hotels dort oben stehen leer, doch vor kurzem wurde das ganze Gelände gekauft und es wird dort eine riesige Ressort-Hotelanlage mit allem Schnick-Schnack entstehen. Darum wurde dort auch fleißig gebaut. Im Wald gelangten wir dann über Stock und Stein-Wanderwege nach oben. Wer nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist, kann auch mit einem Aufzug an der Steilwand des Berges nach oben fahren. Die Steilwand ragt direkt aus dem Vierwaldstätter See gegenüber von Luzern auf. Auf den Aufzug sind sie dort auch ziemlich stolz, da es den jetzt auch schon über 100 Jahre gibt und er der höchste Außenlift Europas ist. Und ganz viele tolle berühmte Leute sind da schon mitgefahren. Zum Beispiel Sean Connery, der in der Nähe 007-Goldfinger gedreht hat. Oder auch Audrey Hepburn war dort, wie auch Jimmy Carter und Henry Kissinger. Und jetzt auch wir! :) Wir genossen die Aussicht über den See und die Zentralschweiz. Auch wenn Wolken da waren, haben wir noch ein bisschen was vom Sonnenuntergang mitbekommen. Der Rückweg führte über den Felsenweg parallel zur Felswand entlang. Ziemlich nah am Abgrund, aber mit toller Aussicht!
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Dienstag, 7. Juni 2011
Unregelmäßige Regelmäßigkeit
Mit der Regelmäßigkeit, ob nun regelmäßig oder nicht, habe ich noch keinen Frieden geschlossen. Irgendwie ist die Situation, nicht regelmäßig was zu bloggen, für mich unbefriedigend, doch hat sie auch etwas Befreiendes. Ich mag es nun mal, regelmäßig morgens einen heißen, frisch gebrühten Kaffee zu trinken. Ich mag es einen regelmäßigen Tagesablauf zu haben, zumindest einigermaßen. Und doch mag ich es auch, darin Lücken zu haben, für spontanes, ungeplantes und schönes. Eine Mittagspause mit meiner Anna, eine Kaffee mit einem Kommilitonen, ein Bier mit einem Freund. Meist spontan und unregelmäßig. Wahrscheinlich muss ich hier, wie in fast allen anderen Dingen des Lebens, die gesunde Mitte finden. Und alles dann regelmäßig anpassen. Oder eben unregelmäßig. Die Welt besteht nun mal aus Regel und Gesetzen. Sonst würde gar nichts funktionieren. Und ich bin dankbar, dass derjenige, der sich das ausgedacht hat, das zu meinem Besten geplant hat!
So werden die wenigen Leser hier auch weiterhin auf regelmäßige Einträge von mir warten müssen... Auch auf die Gefahr hin, dass es noch weniger werden. Aber eigentlich kann ich euch auch beruhigen. In einer gewissen Regelmäßigkeit kommt bei mir die Lust, hier was zu schreiben, immer wieder auf. So wird es auch in Zukunft unregelmäßige Einträge von mir geben.
So werden die wenigen Leser hier auch weiterhin auf regelmäßige Einträge von mir warten müssen... Auch auf die Gefahr hin, dass es noch weniger werden. Aber eigentlich kann ich euch auch beruhigen. In einer gewissen Regelmäßigkeit kommt bei mir die Lust, hier was zu schreiben, immer wieder auf. So wird es auch in Zukunft unregelmäßige Einträge von mir geben.
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