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Samstag, 31. August 2013

Wo ich die letzten zwei Wochen so war

Die letzten beiden Wochen war ich in den Niederlanden. Im kleinen Städtchen Delden fand die Neueinsteigerkonferenz von OM statt. Weitere Infos über dieses internationale Treffen habe ich schon mal auf dem Mühlenblog zusammengetragen. Anna konnte sogar die zweite Woche auch mit teilnehmen. Jetzt sind wir nach einem langen Reisetag wieder zuhause angekommen. Auch wenn unser Auto nach zwei Wochen Pause nicht mehr anspringen wollte... Also werde ich mich am Montag mal wieder um die Autoreparatur kümmern dürfen.

Dienstag, 30. Juli 2013

TeenStreet 2013

Mittlerweile ist schon der dritte Tag der TeenStreet Woche fast vorbei. Halbzeit im TeenStreet-Programm also. Krass, wie die Zeit wieder so schnell vergangen ist. Aber die Zeit steht wohl in Relation mit der Schönheit des Erlebten. Umso toller etwas ist, umso schneller scheint es vorbei zu sein. 
Die Tage hier sind geprägt von Zeiten mit Gott und vom dazwischen arbeiten. Bevor am Vormittag die Hauptveranstaltung beginnt, treffen wir uns zu einer kurzen Redaktionssitzung und besprechen die Artikel für den Tag. Nach der Hauptveranstaltung ist dann die »Shhh Time«. In dieser ist jeder auf dem TeenStreet Gelände still und kann die Zeit für sich und Gott nutzen. Danach treffen sich die Teenager in ihren Kleingruppen. Am Nachmittag gibt es verschiedenen Seminare, Workshops und Sportangebote. In dieser Zeit, bis zur Abend-veranstaltung, ist die Hauptarbeitszeit. Dann führe ich Interviews, schreibe und übersetze. Am Abend gibt es eine ausgedehnte Worshipzeit. Danach sind noch mal Sportangebote und viele Freizeitmöglichkeiten, in denen die Teenager Gemeinschaft haben können. Und so ist der Tag auch schnell wieder vorbei...
Ich finde es wirklich toll, hier zu sein und zu sehen, wie Gott zu den Teenagern spricht, sie berührt und verändern will. Faszinierend ist auch zu sehen, dass es in so vielen verschiedenen Ländern junge Menschen gibt, die Gott nachfolgen. Insgesamt sind hier 4400 Menschen aus 45 Nationen versammelt. 
Hier sind noch ein paar Schnappschüsse als Eindruck von den Hauptveranstaltungen. Bessere Bilder gibt es natürlich auf www.teenstreet.de! :)
Party vor dem Beginn

Really Great! 


Montag, 15. Juli 2013

Ein Schritt nach vorne

Gestern haben wir einen weiteren Schritt näher zu unserem Dienst gemacht. So langsam steigt die Spannung und vor allem die Vorfreude. In weniger als zwei Wochen geht es endlich los! :-)
Zunächst wurden wir im Vormittags Gottesdienst unserer Gemeinde, der Calvary Chapel Heidelberg ausgesandt. Nachdem ich kurz meinen Dienst und mein Anliegen mitgeteilt hatte, segnete unser Pastor uns dafür. Es war einfach noch mal so ermutigend zu sehen, zu hören und zu fühlen, dass die Gemeinde hinter uns steht und auch unsere Berufung so sieht wie wir. Am Ende des Gottesdiensts hatten wir zudem noch einige aufbauende Gespräche. Toll war auch, dass Tobias, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von OM, sich auf den Weg nach Heidelberg gemacht hatte.
Aussendungsgebet

Am Nachmittag musste Anna leider wieder im Spätdienst arbeiten, darum konnte sie leider nicht beim eingrillen unseres Grills auf der Neckarwiese dabei sein. Dafür waren andere tolle Menschen, darunter einige unserer »Spießer-Freunde«, dabei und wir hatten nen chilligen Nachmittag mit leckerem Essen.
Der Aufbau ist geschafft, jetzt müssen nur noch die Kohlen glühen!

Fleisch!!! Lecker! :)

Donnerstag, 23. August 2012

Sommerpausenloch

Die Sommerpause auf meinem Blog war tatsächlich noch länger als die der Bundesliga! Irgendwann war der letzte Eintrag schon gute drei Monate alt. Die Fußballpause war aber nicht so lange. Zumal noch die EM, Olympia und einige Pokalspiele dazwischen waren. Aber immerhin fange ich hier ein bisschen eher wieder an, als die erste Bundesliga, die erst am Wochenende in ihre 50. Saison startet.

Viel ist passiert in der Zwischenzeit. So konnten wir noch bei vier Hochzeiten mitfeiern. Jede war für sich und auch hoffentlich fürs Brautpaar, ein wunderbares Fest! Anfang August waren Anna und ich für ein paar Tage in Spanien. Irgendwo am Strand der Costa Brava. Zu zweit ist Urlaub schon ziemlich schön, da haben wir uns dieses Jahr gedacht, wir nehmen noch ein paar Freunde und Jugendliche mit. Ok, eigentlich haben wir die nicht mitgenommen, sondern wir sind als Mitarbeiter auf eine Jugendfreizeit gefahren. Und es war trotzdem ziemlich entspannend. (Bis auf die lange Busfahrt). Wir hatten echt sehr brave Teenager und Jugendliche, die die freie Zeit, wie wir auch, fürs chillen am Strand genutzt haben. Ansonsten war die Woche ein bunte Mischung aus Sonne, Strand, Sport, Themeneinheiten und Action!
Barcelona
Aufstieg im Park Güell





Park Güell - interessanter Baustil




Sonnenaufgang am Strand unseres Campingplatz

Neben all diesen Freizeitbeschäftigung füllten diese drei Monate lernen, lesen und so langsam auch schreiben. So habe ich für meinen Masterabschluss schon die mündliche Prüfung hinter mir und alle meine ECTS-Points gesammelt, bis auf die, die ich für die Masterarbeit bekomme. Die ist jetzt auch in Arbeit. Es geht um Jan Christiaan Smuts. Wem der Name nichts sagt, muss entweder Wikipedia bemühen oder auf die nächsten Einträge hier warten.

Freitag, 21. Oktober 2011

Bella Italia oder das verrückte Mailänder Labyrinth

Genau, wir waren ein verlängertes Wochenende in Genua. Oder zumindest in der Nähe. Genauer gesagt in Ceriale. Das liegt an der Küste genau zwischen Genua und Frankreich. Am Freitag fuhren wir ziemlich früh am Morgen schon los, da wir noch etwas vom Tag haben wollten. Den verbrachten wir dann größtenteils in Mailand. Wir fuhren einfach mal in die Stadt, parkten irgendwo in einem, wohl privaten Parkhaus, als wir dachten langsam in Zentrumsnähe zu sein. Dann versuchten wir uns mit Hilfe einer ausgedruckten GoogleMaps Stadtkarte zu orientieren und waren dann nach ca. 20 min. in Downtown Mailand. Dort schauten wir dann erst das Castello Sforzesco an und dann natürlich noch den Mailänder Dom. Ist schon ein imposantes Bauwerk.

Nach ner leckeren Pizza und ein wenig bummeln fuhren wir dann zum Campingplatz, auf dem wir ein kleines Bungalow gemietet hatten. Da dort fast nichts los war, haben wir zum gleichen Preis ein Mobilehome bekommen. Da hatten wir ein wenig mehr Platz und genossen die Sonne und die freie Zeit zusammen. Samstag war dann Pool und Meer angesagt. Wassertemperatur war ok, aber der Wind war doch ziemlich kalt. Am Sonntag feierten wir unseren ersten Hochzeitstag! War zwar der Standesamttag und wir hatten letztes Jahr abgemacht immer den Tag der kirchlichen Trauung zu feiern, aber da wussten wir noch net, dass wir an diesem Tag leider nicht zusammen feiern können. Darum haben wir das Feiern einfach vorgezogen. Tagsüber haben wir noch eine krasse Tropfsteinhöhle angeschaut und Abends sind wir dann lecker Essen gegangen und haben den Abend bei einem Gläschen Hochzeitswein am Strand ausklingen lassen.


                           Nach dem Baden...                                                                                ...ein groooooßes leckeres Eis!

Für Montag war unser Plan über Genua zu fahren. Genua war für uns schon eine typische südländische Stadt. Viele enge Gassen, aber mit wundervollen Bauwerken dazwischen. Einige der Palazzi sind sehr sehenswert und mit ihrer verschwenderischen Größe ein Kontrapunkt zu den engen Gassen. Gegen Abend machten wir uns dann auf den Heimweg. Den hatten wir nur nicht so gut vorbereitet. Wir dachten auf den Autobahnschildern steht schon alles drauf, wo wir hin wollen. Aber irgendwie war das nicht so und auf einmal standen wir direkt auf der Spur "Milano centro"! Tja, umdrehen war in der Rushhour auf der mehrspurigen Straße auch nicht einfach drin... Also dachten wir uns, wir fahren einfach mal quer durch Mailand. Irgendwann kommen bestimmt wieder Schilder mit der richtigen Autobahn, die Nummer hatten wir inzwischen per Handy rausgefunden. Da es aber mittlerweile dunkel war und die Beschilderung in Mailand jetzt nicht mit grellen Reklameschildern vergleichbar ist, irrten wir eine ganze Stunde durch die Stadt. Auch durch Kopfsteinplasterstraßen und zwischen lauter Rollern hindurch, die scheinbar überall fuhren. Dann hatte ich doch endlich eine viel versprechende Straße gefunden, die sich aber nach ca. 1 km als Taxi- und Busspur erwies. Zumindest die Richtung die wir befuhren. Also hab ich im "Italian style" mitten im Verkehr über die durchgezogene Linie gewendet. Als wir dann doch langsam am verzweifeln waren entdeckten wir Gott sei Dank(!) ein Autobahnschildchen. Und es war sogar die richtige Nummer dahinter! Von dann an war die Beschilderung relativ gut, im Vergleich zu davor, und so entkamen wir schließlich dem Mailänder Labyrinth und erreichten spät am Abend sicher wieder Luzern.
Die restlichen Tage mit meiner Anna waren wieder eher von der Uni geprägt, aber am Mittwoch konnten wir unseren letzten Abend noch mit einem Besuch im Luzerner Theater ausklingen lassen. Dort haben wir Dank der "Last Minute-Aktion" für 15 Franken "West Side Story" anschauen können. War echt ziemlich cool und das erste Musical, dass ich so live gesehen habe. Dann musste die Anna leider wieder nach Heidelberg zurück und die bisher aufregendsten und schönsten zwei Wochen hier waren zu Ende.

Sonntag, 18. September 2011

Moskau, Moskau

Lange versprochen, jetzt endlich eingelöst: Bilder aus Moskau! Natürlich nur ein paar, aber sonst hättet ihr noch länger darauf warten müssen. Hoffentlich gefallen sie euch!

Eingang zum Roten Platz

Kaufhaus "GUM"

Basilius-Kathedrale

Zarenkanone

Eine der vielen Kirchen im Kremel

Blick vom Hotel

Museum des "Großen Vaterländischen Krieges"
Held der Sowjetunion


Fernsehturm am Abend

Stalinistischer Prachtbau

Christi-Erlöser-Kathedrale

Roter Platz am Abend

Lomonosow-Universität

Olympiastadion mit Stadtpanorama

Feuerwerk zum Stadtfest

Mittwoch, 14. September 2011

Das Sommerloch

Ja, auch auf meinem Blog gab es ein Sommerloch, aber nicht weil Nichts los war. Eher weil einiges los war. Und weil meine "Das kann ich auch morgen noch machen-Mentalität" voll durchgeschlagen hat. Nun ja zunächst schrieb ich innerhalb weniger Wochen, genauer gesagt in 2, eine Hausarbeit. Dann hatte ich einen freien August vor mir, den ich für die Zimmersuche in Luzern nutzen wollte. Dazu kam noch das ein oder andere schöne Familienfest und Besuche diverser lieber Leute bei mir. Darum hab ich mein Zimmer in Luzern schließlich doch erst am 30.08. klar gemacht. Dann ging es schon ab dem 2.09. für eine Woche nach Moskau auf eine Exkursion. Das war toll, Moskau ist einfach riesig. Und so anders, wobei einige Moskowiter alles dafür tun um den Westen ähnlicher zu werden. Bilder dieser interessanten Woche werden auch bald in einer kleinen, aber feinen Auswahl hier im Blog veröffentlicht, wer mehr sehen will muss mich halt mal besuchen kommen.
Aber dafür muss man zur Zeit in die Schweiz fahren. Wie oben schon durchgeklungen, bin ich seit Montag im schönen Städtchen Luzern am Vierwaldstätter See. Dort werde ich ein Semester studieren. Nur leider bin ich ohne meine Anna hier. Die wird mich aber zum Glück des öfteren besuchen kommen. :) Das war auch ein Grund, wieso ich nicht so weit weg wollte vom schönen Heidelberg und Luzern ist mit ca. 4h Fahrt noch gut erreichbar. Wie das Leben in Luzern und in der Schweiz für mich so ist, werde ich hier ab und an mal beschreiben. Das es teuer ist, brauch ich wohl keinem erzählen, darum ist mein WG-Zimmer etwas außerhalb, dafür mit diesem Ausblick:

Ab und an sollen auf der Wiese wohl auch Kühe weiden, meinte mein Mitbewohner. Bloß bin ich dafür wahrscheinlich zur falschen Jahreszeit da. Dafür bin ich in der richtigen Jahreszeit da, um mir endlich mal Snowboard-Kenntnisse anzueignen. Die Zeit sollte neben dem Studium eigentlich gegeben sein. Am Montag geht es damit dann richtig los. Bis dahin werde ich mir noch die Stadt und die Umgebung anschauen.   

Dienstag, 19. Juli 2011

Sonne, Sommer, Semesterende

Schwupps, da war es wieder vorbei, das Sommersemester 2011. Schnell wie immer ging das Sommersemester, dank zahlreicher Feiertage, Freunde, Feste und (m)einer Frau vorüber! Sogar die Sonne lässt sich heute mal wieder blicken, um das Ende der Vorlesung über die Geschichte der Neuzeit in Russland zu feiern. Ein Thema, das mich eigentlich interessiert, doch leider wurde jeder Dienstagvormittag von 11.15 - 12.45 Uhr zur Qual. Es ist ja schön, wenn ein pensionierter Professor für seinen etwas jüngeren (und noch nicht pensionierten) Kollegen einspringt. Doch wenn das Ganze darin endet, eine alte Vorlesung einfach wieder zu halten, sollte der Pensionär seinen Ruhestand einfach genießen. Wahrscheinlich war die Vorlesung damals schon langweilig und eintönig vorgetragen... Und auch die mediale Unterstützung der Vorlesung gehört pensioniert! Eine kaum lesbare Overheadfolie (lag vielleicht auch an meinen Platz in der letzten Reihe), auf der die wichtigsten Namen erklärt wurden, war alles. Ich frage mich, ob es zu viel verlangt ist, zumindest ab und an eine Landkarte zu zeigen. Zumal das Gebiet um das es ging jetzt nicht das kleinste war und ist. Manche Expansionen und Territorialänderungen sind nun doch ziemlich theoretisch geblieben... So war das Erfolgserlebnis nach solch einer Veranstaltung, wenn ich es schaffte wieder einmal ein paar Mails zu beantworten, die nächste Seminarsitzungen vorzubereiten oder eben Blogeinträge zu verfassen. Nun ja, immerhin hab ich jetzt einen umfangreichen Reader zu diesem Thema und 3 ECTS-Punkte mehr! Yeah!
Zum Abschluss noch eine schneller Schnappschuss meiner Netbook-Webcam aus dem Hörsaal:
Vielleicht werden Dienstagvormittage ab nächster Woche wieder sinnvoller. Zumindest muss ich mich dann hoffentlich nicht mehr über Radfahrer ärgern, die ihre Fahrräder so an den ohnehin schon raren Fahrradständern abschließen, dass zwei Plätze belegt sind und höchstens nur noch ein Kinderdreirad dazwischen passen würde!  Dann macht der Sommer noch mehr Spaß!

Dienstag, 7. Juni 2011

Unregelmäßige Regelmäßigkeit

Mit der Regelmäßigkeit, ob nun regelmäßig oder nicht, habe ich noch keinen Frieden geschlossen. Irgendwie ist die Situation, nicht regelmäßig was zu bloggen, für mich unbefriedigend, doch hat sie auch etwas Befreiendes. Ich mag es nun mal, regelmäßig morgens einen heißen, frisch gebrühten Kaffee zu trinken. Ich mag es einen regelmäßigen Tagesablauf zu haben, zumindest einigermaßen. Und doch mag ich es auch, darin Lücken zu haben, für spontanes, ungeplantes und schönes. Eine Mittagspause mit meiner Anna, eine Kaffee mit einem Kommilitonen, ein Bier mit einem Freund. Meist spontan und unregelmäßig. Wahrscheinlich muss ich hier, wie in fast allen anderen Dingen des Lebens, die gesunde Mitte finden. Und alles dann regelmäßig anpassen. Oder eben unregelmäßig. Die Welt besteht nun mal aus Regel und Gesetzen. Sonst würde gar nichts funktionieren. Und ich bin dankbar, dass derjenige, der sich das ausgedacht hat, das zu meinem Besten geplant hat!
So werden die wenigen Leser hier auch weiterhin auf regelmäßige Einträge von mir warten müssen... Auch auf die Gefahr hin, dass es noch weniger werden. Aber eigentlich kann ich euch auch beruhigen. In einer gewissen Regelmäßigkeit kommt bei mir die Lust, hier was zu schreiben, immer wieder auf. So wird es auch in Zukunft unregelmäßige Einträge von mir geben.