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Montag, 7. Oktober 2013

Goldener Oktober

Wochenenddienst geschafft. Ohne irgendwelche richtigen Notfälle oder Anfragen, von denen ich keine Ahnung habe. Außer dem vielen Spülen war es gar nicht so anstrengend. Jetzt freue ich mich auf Heidelberg und natürlich riesig auf meine Anna! Gerade fahre ich wieder im Zug nach Heidelberg zurück. Das ist immer wieder eine Reise. Zwar zeigt sich das Neckartal im Herbstnebel von einer geheimnisvollen aber doch irgendwie schönen Seite, doch irgendwann verliert auch die schönste Strecke ihren Reiz.
Mitte dieser Woche soll der zweite Bauabschnitt der Streckenerneuerung abgeschlossen werden. Der dritte und letzte Bauabschnitt ist nur noch mit zwei Wochen geplant. Dann hat der Schienenersatzverkehr endlich ein Ende. Und die pünktliche Fertigstellung von Bauabschnitt eins stimmt mich zuversichtlich. So langsam ist das Pendeln doch echt stressig. Aus der S-Bahn raus, auf den Bus warten, aus dem Bus steigen, zur nächsten S-Bahn rennen und dann endlich ankommen. Da ist es schon um einiges stressfreier, sich einfach in die Bahn setzten und am Zielort wieder aussteigen. Zumal ich dann auch weniger Zeit auf der Straße und dann mehr auf den Schienen verbringen werde!

Jetzt werde ich aber zunächst mit der Anna unser verspätetes Wochenende genießen! Wir haben auch schon Pläne. Wir werden unseren kleinen Weinberg in unserem Gemeinschaftsgarten ernten und ein Federweißer-Experiment starten. Bin schon mal gespannt wie das läuft. Mein Opa und mein Patenonkel werden uns per Telefon beratend zur Seite stehen … Falls das Ergebnis trinkbar wird, seid ihr alle herzlich zu einem Glas (oder auch zwei) eingeladen. :) Die Fortschritte könnt ihr dann auch hier verfolgen. 

Samstag, 5. Oktober 2013

Wochenenddienst!

Gerade sitze ich in Mosbach in der Deetken-Mühle auf meinem Bett. Wie, Samstag Abend um diese Uhrzeit? Lassen die dich denn nicht mehr nach Hause? Doch, wer aufmerksam die Überschrift gelesen hat, weiß was los ist. Ich habe dieses Wochenende Bereitschaftsdienst. Und da ich dafür innerhalb von 10 bis 15 Minuten in der Mühle sein sollte, was aus Heidelberg ein bisschen schwierig wäre, bin ich hier vorübergehend eingezogen. Leider ohne Anna. Die muss auch arbeiten, aber halt in der Kinderklinik in Heidelberg. Aber dafür haben wir dann beide Montag und Dienstag frei, wenn alles klappt! :)
Der Wochenenddienst sollte von jeden OM-Mitarbeiter ein bis zweimal im Jahr übernommen werden. Dazu gehört dann an den Wochenenden als Ansprechpartner für die Gäste zu fungieren. Eventuelle Anreisende zu Empfangen und alle aufkommenden Wünsche so schnell wir möglich zu erfüllen! :) Außerdem habe ich das Küchenteam beim Spülen unterstützt. Wenn dann noch Zeit ist, arbeite ich normal an meinen Aufgaben im Büro weiter. Aber die wichtigste Sache ist das Beantworten des Notfallhandys. Das muss ich immer griffbereit haben, falls mal wirklich einem der vielen Missionare weltweit etwas passiert. Aber zum Glück sind nicht alle Anrufe wirklich solche Notfälle. Auch die Gäste können mich bei kleineren Notfällen darauf erreichen, falls sie sich mal mitten in der Nacht ausgesperrt haben oder ihr Mineralwasser alle ist ... Ansonsten bin ich am Wochenende auch für den Bücherverkauf zuständig. 
Womit ich schon bei meinem nächsten Thema wäre. Eine meiner neuen Aufgaben hier ist, für bestimmte Seminare und Veranstaltungen den Büchertisch zu organisieren. Also schaue ich die aktuellen Bucherscheinungen durch und kann ganz viele tolle Bücher bestellen. Auch wenn ich sie dann nicht alle lesen werde ;)
Lesen macht mir einfach Spaß, darum freue ich mich auch, wenn ich Texte aller Art zum Korrekturlesen bekomme. Was auch einer meiner Aufgabenbereiche ist. Gerade hatte ich ein Gebetsheft mit dem Thema "Menschenhandel" auf meinem Schreibtisch. Für 12 Wochen werden darin Gebetsanliegen aus aller Welt vorgestellt. Die darin beschriebenen Schicksale gingen mir doch ganz schön nahe, sodass ich das Heft nicht auf einmal durchlesen konnte. Aber bei diesem Thema ist so viel Leid in dieser Welt, dass wir Gott wirklich um sein eingreifen bitten müssen. Wir sollten jedoch nicht nur beim Gebet stehen bleiben, sondern können auch selber aktiv werden, indem wir uns über dieses Thema informieren, etwas dagegen tun oder andere, die etwas dagegen unternehmen, unterstützen. Weitere Infos zu dem Thema gibt es auch bei dem Projekt  »Freedom Climb«  von OM. Dieses setzt sich im Besonderen für Frauen ein, die Opfer von Menschenhandel wurden.

Mittwoch, 25. September 2013

Schreiben, lesen, korrigieren...

Die letzten Wochen waren ziemlich voll bei mir. Voll, aber gut! Nachdem Anna und ich wieder von der Einsteigerkonferenz aus Holland zurück waren, ging es bei mir so richtig im Büro los. Wir hatten Redaktionszeit  für die Global! Also musste ich meinen Artikel fertig schreiben, ihn wieder kürzen, damit er ins Layout passt, alle anderen Artikel Korrektur lesen, Bildunterschriften finden und zusammen mit Corinna, meiner Kollegin und Redaktionsleiterin hoffen, dass auch das Editorial rechtzeitig ankommt. Dieses kam endlich freitags zur Mittagszeit. Das passten wir noch dem Layout an und dann gab es  am Abend die Druckfreigabe. Die ersten beiden Wochen Redaktionszeit waren geschafft! Das ist schon immer eine große Erleichterung! Anfang Oktober ist dann die aktuelle Ausgabe der Global in euren Briefkästen. Vorausgesetzt ihr habt sie schon bestellt. Wer die Global im fertigen Zustand haben will, kann sie per E-Mail bei mir oder direkt bei OM bestellen oder hier online lesen. Versand ist per Post in gedruckter Form oder per E-Mail in digitaler Form möglich.
In der nächsten Woche stand dann bereits die Redaktionssitzung für die Global 2014 an. Wir hatten eine gute Zeit mit vielen Ideen.
Redaktionssitzung
Ich habe mich hier wirklich gut in die Arbeit eingefunden. Meine Aufgaben machen mir Spaß, manche sind auch eine Herausforderung für mich und ich komme gut mit meinen Kollegen klar. Zu meinen weiteren Aufgaben, neben der Global, werde ich in den nächsten Tag noch etwas schreiben.
Von einer Aufgabe, möchte ich euch aber noch kurz berichten. Ich kümmere mich auch ein bisschen um den Social Media-Auftritt von OM Deutschland. Dabei sehen Arbeitsbesprechungen schon mal so aus:

Smartphone-Arbeitsbesprechung im Team der Öffentlichkeitsarbeit
Um die Ergebnisse dieser Aufgabe zu verfolgen, werdet doch einfach Facebook-Fan von OM Deutschland oder folgt uns auf Twitter.


Mittwoch, 14. August 2013

Wird das langsam normal?

Ob man nach einer Woche schon von Normalität sprechen kann, ist fraglich. Aber früher oder später wird alles Neue alltäglich und normal. Aber bevor es soweit ist, ist das Neue noch anders, aufregend, auch ein wenig spannend und man sollte es noch genießen! 
Nachdem ich von TeenStreet zurückgekommen war, hatte ich letzte Woche noch drei Tage zum Ausruhen. Diese waren auch nötig. Es war angenehm mal nicht 4000 Menschen, aber dafür Anna um mich zu haben und es war auch mal gut nichts schreiben zu müssen. Darum war auch im Blog hier nichts los.
Letzten Donnerstag war dann mein Start im Büro von OM. Mit vielen Gedanken im Kopf bin ich früh morgens nach Mosbach gefahren. Wie wird es wohl werden? Wie werde ich aufgenommen? Komme ich gut in die neue Arbeit hinein? Ich wurde sehr herzlich willkommen geheißen, wie man auch auf dem Bild sehen kann!

Willkommens-Schild an meiner Bürotür
Praktischerweise beginnt jeder Donnerstag mit einem Gebetsmorgen. In dieser Zeit betet das Team von OM Deutschland für verschiedene Anliegen der Weltmission. Nach diesem geistlichen Einstieg in ging die Arbeit dann los. Mein Kopf wurde aber im Tagesverlauf nicht leerer. Zwar hatte ich nicht mehr so viele Fragen, dafür bekam ich eine geballte Ladung von Infos ab. Die zwar auch wieder Fragen produzierten, da diese aber oft schnell beantwortet wurden, resultierten daraus nur noch mehr Infos die ich mir merken wollte.
Mittlerweile bestehen die Tage nicht mehr nur daraus, Informationen zu bekommen. Ich bin schon dabei erste Dinge für die nächste Ausgabe der »Global« zu erledigen, habe mich etwas in die Website-Struktur von www.de.om.org eingearbeitet und erste Beiträge dafür verfasst! Es wird also langsam alles etwas normaler. Auch wenn ich noch alleine im Büro bin und es auch in den anderen Büros aufgrund der Urlaubszeit ziemlich ruhig ist.
Ob es für mich mal normal wird, früh morgens aufzustehen um nach Mosbach zu fahren? Wahrscheinlich. Aber ob ich mich an das frühe Aufstehen jemals gewöhnen werde?

Dienstag, 30. Juli 2013

TeenStreet 2013

Mittlerweile ist schon der dritte Tag der TeenStreet Woche fast vorbei. Halbzeit im TeenStreet-Programm also. Krass, wie die Zeit wieder so schnell vergangen ist. Aber die Zeit steht wohl in Relation mit der Schönheit des Erlebten. Umso toller etwas ist, umso schneller scheint es vorbei zu sein. 
Die Tage hier sind geprägt von Zeiten mit Gott und vom dazwischen arbeiten. Bevor am Vormittag die Hauptveranstaltung beginnt, treffen wir uns zu einer kurzen Redaktionssitzung und besprechen die Artikel für den Tag. Nach der Hauptveranstaltung ist dann die »Shhh Time«. In dieser ist jeder auf dem TeenStreet Gelände still und kann die Zeit für sich und Gott nutzen. Danach treffen sich die Teenager in ihren Kleingruppen. Am Nachmittag gibt es verschiedenen Seminare, Workshops und Sportangebote. In dieser Zeit, bis zur Abend-veranstaltung, ist die Hauptarbeitszeit. Dann führe ich Interviews, schreibe und übersetze. Am Abend gibt es eine ausgedehnte Worshipzeit. Danach sind noch mal Sportangebote und viele Freizeitmöglichkeiten, in denen die Teenager Gemeinschaft haben können. Und so ist der Tag auch schnell wieder vorbei...
Ich finde es wirklich toll, hier zu sein und zu sehen, wie Gott zu den Teenagern spricht, sie berührt und verändern will. Faszinierend ist auch zu sehen, dass es in so vielen verschiedenen Ländern junge Menschen gibt, die Gott nachfolgen. Insgesamt sind hier 4400 Menschen aus 45 Nationen versammelt. 
Hier sind noch ein paar Schnappschüsse als Eindruck von den Hauptveranstaltungen. Bessere Bilder gibt es natürlich auf www.teenstreet.de! :)
Party vor dem Beginn

Really Great!