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Sonntag, 23. Februar 2014

Belgien – Erste Woche

»Auf deinem Blog ist ja immer noch Weihnachten!« Um diesem Vorwurf endlich etwas handfestes entgegensetzten zu können, gibt es wieder einen neuen Eintrag! Es gibt einiges zu berichten! Gleich zu Beginn: »A&M bei OM 3« ist da und auch wieder für alle zum Download verfügbar.
Darin könnt ihr auch lesen, warum wir uns gerade in Belgien aufhalten. Wir machen einen zweiwöchigen Kurzeinsatz. Und hier will ich unsere zwei Wochen jeweils kurz zusammenfassen. Was also in der letzten Woche passiert ist:
Am Samstag machten wir uns mit dem guten alten Seat auf den Weg. Unser Ziel: ZavCentre. Im Brüssler Vorort Zaventem sind die Büros von OM Belgien und ein Konferenzzentrum untergebracht. Und ohne Probleme kamen wir an unser Ziel. Nachdem wir unser Zimmer, ein kleines Appartement mit Küche und Bad, bezogen hatten, erwartete uns schon Simone, eine deutsche Missionarin, die wir schon von der Einsteigerkonferenz in Holland kannten. So hatten wir gleich einen tollen Empfang, mit Pizza und Gemeinschaft.
Sonntags ging es früh am Morgen los. Anna und ich lernten das Team kennen, mit denen wir die nächsten beiden Wochen verbringen werden und fuhren nach Brüssel in eine kleine Gemeinde, die ihre Gottesdienste in einem Jugendtreff feiert. Dieser musste aber noch von der letzten Party am Vorabend gesäubert werden. Das übernahmen wir (Wir sind ab jetzt immer Anna und ich sowie unser Team) und dann nahmen wir am französischsprachigen Gottesdienst teil. Am Nachmittag sprachen wir noch über die Kultur und die Menschen, die wir kennengelernt hatten. 
Am Montag fuhren wir nach St. Catherine, einem Stadtteil von Brüssel, für den ein Team von drei Missionaren betet. Sie wollen dort eine Gemeinde gründen. Wir lernten den Stadtteil durch einen Gebetsspaziergang kennen. Am Nachmittag bereiteten wir den Gebetsmorgen von OM Belgien und einen Einsatz am Mittwoch in St. Catherine vor.
Dienstags gestalteten wir den Gebetsmorgen und nahmen am Nachmittag am Treffen der verschiedenen missionarischen Teams von OM Belgien teil. Den Abend verbrachten wir mit Carolyn und Ty, einem Ehepaar aus den USA, die wir auch schon in Holland kennengelernt hatten.
Mittwoch war dann der erste große Tag. Wir waren in St. Catherine, verteilten Sandwiches, Tee und Kaffee an Obdachlose und Asylbewerber und schafften es trotz Sprachbarriere, einige tolle Gespräche zu haben. Am Nachmittag fragten wir die Menschen des Stadtteils, was sie an ihm mögen und was ihnen fehlt – das hilft dem Team, konkret für die Menschen dort zu beten. Und auch hier entwickelten sich wieder tolle Gespräche.
Donnerstag hatten wir frei. Anna und ich fuhren mit zwei anderen vom Team zum Sightseeing nach Brüssel und probierten leckere belgische Pommes und frische Waffeln! 
Freitags war ein Schulungstag. An diesem lernten wir einiges über Konflikte und wie wir damit umgehen sollten. Weiterhin stand noch effektives Delegieren  auf dem Programm. 
Den Samstag verbrachten wir zusammen mit vielen freiwilligen Helfern von Serve the City. Diese Organisation koordiniert viele Projekte und wir waren dazu eingeteilt, afghanische Asylbewerber, die in einer Kirche wohnen, zu besuchen. Wir verbrachten den Nachmittag mit Tee und vielen Gesprächen sowie einer Runde Fußball auf dem Vorplatz. 
Heute blieb ich mit einer Erkältung zu Hause. Der Rest des Teams fuhr nach Tienen, und besuchte dort eine Gemeinde, in der zwei OM-Missionare arbeiten. Der Besuch war für die Gemeinde eine große Ermutigung. Den Nachmittag verbrachte das Team mit den Jugendlichen der Gemeinde, lernte sie kennen und beantworteten Fragen aller Art. 
Insgesamt genießen Anna und ich die Zeit hier sehr. Wir lernen neue Sachen, probieren was aus und merken, wie Gott uns gebraucht. Und auch unsere englischen Sprachkenntnisse kommen mal wieder zum Einsatz!   

Dienstag, 14. Mai 2013

Time flies by...

Wie die Zeit schon wieder vergangen ist. Gerade eben schrieb ich noch, dass ich euch über die Fortschritte meiner Masterarbeit auf dem Laufenden halte und schon hab ich mein Werk abgegeben und die ersten Monate danach sind auch bereits vergangen. Neben dem Schreiben an meiner Abschlussarbeit auch noch zu bloggen war dann wohl doch ein zu hochgestecktes Ziel. Nun ja, ich bin aber damit fertig und habe auch mein Studium abgeschlossen. Yeah! :-)  Die letzte Zeit war dann mit Bewerbungen schreiben und einem Praktikum gefüllt. Aber ich hoffe dass ich demnächst eine Einigung auf dem Arbeitsmarkt erzielen kann, von der ich euch dann hier berichten kann.
Während der Zeit, in der ich hier nichts berichtet habe, hatte ich aber auch viele tolle besondere Momente mit meiner lieben Frau Anna. Ansonsten gab es darin auch einige spaßige Aktionen mit meinen Brüdern, die auch noch fotografisch festgehalten wurden:
Fotoshooting Weihnachten 2012
Stadionbesuch Trolli Arena: Spvgg Greuther Fürth vs. Bayer 04 Leverkusen 0:0 am 24.02.13
Gemeinsames Fußballspiel: SV Wiesenbronn II vs. TSV Castell 1:1 am 24.03.2013



























Demnächst hoffentlich mehr...!

Donnerstag, 23. August 2012

Sommerpausenloch

Die Sommerpause auf meinem Blog war tatsächlich noch länger als die der Bundesliga! Irgendwann war der letzte Eintrag schon gute drei Monate alt. Die Fußballpause war aber nicht so lange. Zumal noch die EM, Olympia und einige Pokalspiele dazwischen waren. Aber immerhin fange ich hier ein bisschen eher wieder an, als die erste Bundesliga, die erst am Wochenende in ihre 50. Saison startet.

Viel ist passiert in der Zwischenzeit. So konnten wir noch bei vier Hochzeiten mitfeiern. Jede war für sich und auch hoffentlich fürs Brautpaar, ein wunderbares Fest! Anfang August waren Anna und ich für ein paar Tage in Spanien. Irgendwo am Strand der Costa Brava. Zu zweit ist Urlaub schon ziemlich schön, da haben wir uns dieses Jahr gedacht, wir nehmen noch ein paar Freunde und Jugendliche mit. Ok, eigentlich haben wir die nicht mitgenommen, sondern wir sind als Mitarbeiter auf eine Jugendfreizeit gefahren. Und es war trotzdem ziemlich entspannend. (Bis auf die lange Busfahrt). Wir hatten echt sehr brave Teenager und Jugendliche, die die freie Zeit, wie wir auch, fürs chillen am Strand genutzt haben. Ansonsten war die Woche ein bunte Mischung aus Sonne, Strand, Sport, Themeneinheiten und Action!
Barcelona
Aufstieg im Park Güell





Park Güell - interessanter Baustil




Sonnenaufgang am Strand unseres Campingplatz

Neben all diesen Freizeitbeschäftigung füllten diese drei Monate lernen, lesen und so langsam auch schreiben. So habe ich für meinen Masterabschluss schon die mündliche Prüfung hinter mir und alle meine ECTS-Points gesammelt, bis auf die, die ich für die Masterarbeit bekomme. Die ist jetzt auch in Arbeit. Es geht um Jan Christiaan Smuts. Wem der Name nichts sagt, muss entweder Wikipedia bemühen oder auf die nächsten Einträge hier warten.

Donnerstag, 17. November 2011

Und dann war es plötzlich soweit...

 ...die Herbstjacke blieb im Schrank. Seit Beginn der Woche hab ich nur noch meine dicke Winterjacke an. Weil mittlerweile ist es echt schon kalt hier. Bis vor kurzem reichte noch mein Herbstjäckchen gepaart mit der körpereigenen Wärmeenergie, die ich beim Velofahren produzierte, aus, um mich warm zu halten.
Ansonsten tauchen hier immer wieder Weihnachtsvorboten auf. Die bereits aufgehängte, aber noch nicht in Betrieb genommene Weihnachtsbeleuchtung und mein erste Glühwein für diesen Winter. Den hab ich spontan mit einem Kommilitonen nach der Uni getrunken. Doch war das leider ein schweizer Glühwein. Das heißt, so wie hier auch sonst so viele Getränke hergestellt werden wurde auch der Glühwein fabriziert: Sirup/Konzentrat mit heißem Wasser.
Naja, sah aus wie Glühwein, war so heiß wie Glühwein und schmeckte auch irgendwie danach. Wird aber nichtsdestotrotz der letzte seiner Art gewesen sein, den ich getrunken habe!
An der Uni gibt es noch zwei Dinge, die für mich als deutschen Studenten doch sehr faszinierend sind. Zum einen ist da die Universitätsbibliothek. Die besitzt keine Schließfächer. Aber wo kann ich denn dann meine Jacke und meinen Rucksack abschließen, dachte ich schon nahezu verzweifelt. Die Antwort war einfach: Nirgendwo! Man kann mit allem, was man so zur Uni schleppt einfach in den Lesesaal gehen und sich dort breit machen. Der Bücherklau wird elektronisch gestoppt, wie im Einkaufsladen. Tja, schon praktisch so!
Das andere Ding ist die Pause in der Vorlesung. Nach 45 min ist eine Pause von 15 min eingeplant. Dann geht die Vorlesung noch einmal 45 min. Also eine ganz normale Länge mit einer ganz normalen Pause. Der Vorteil davon ist, dass der Professor, der sowieso schon notorisch hinter seinem Semesterplan hinterherhinkt nicht noch 5 min ungeplante Pause in die Mitte der Vorlesung quetschen muss. Diese 5 min werden dann doch am Ende wieder als mittlerweile 10 min angehängt, obwohl man schon eigentlich woanders sein müsste. Oder zumindest sich auf den Weg machen sollte. Dieses, vom Fußball abgeschaute Konzept (2x45 min +15 min Pause + angemessene und den Unterbrechungen geschuldete Nachspielzeit), hat sich in meiner bisherigen Erfahrung sehr bewährt. 
Vielleicht sollte man dazu einen runden Tisch im Deutschen Uni Bund einberufen und dabei die Fans Studenten nicht außen vor lassen. Denn nur so kann die wahre Stimmung und das Feeling in den Stadien Hörsälen erhalten bleiben.