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Mittwoch, 26. Juni 2013

Einmal ist immer das ersten Mal

So, nun habe ich zum ersten Mal einen Rundbrief verfasst! Die ersten Exemplare sind auch schon verschickt oder ausgeteilt. Das war gar nicht so einfach. Zwar habe ich mich schon an vielen verschiedenen Textformen versucht, doch stellte der Rundbrief noch einmal andere Ansprüche an mich. Was muss ich eigentlich alles da rein schreiben? Was darf nicht fehlen? Was ist überflüssig? Wie gestalte ich das ganze Ansprechend? Wie bekommen auch die Empfänger mit einer etwas geringeren Lesemotivation alles wichtige mit? Und, wie vermittle ich mein Anliegen, ohne als Bettler rüberzukommen? Nun ja, ich bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Aber sehe auch noch Luft nach oben. :-) 
Wer den Rundbrief noch nicht erhalten hat, der Beschwere sich bitte schleunigst bei mir oder kann ihn sich auch hier anschauen.

Passend zu dem neuen Kapitel in meinem Leben, hat auch mein Blog-Design ein neues Kapitael aufgeschlagen.
(Fast wäre mir schon der gleiche Schreibfehler wie Herr G. nun aus M. unterlaufen.)

Auch die Überschrift besteht nun aus dem aktuellen Slogan meines Lebens.


Montag, 27. Mai 2013

Wenn ich groß bin...

...werde ich Missionar! Ehrlicherweise habe ich das nie gedacht und mich dafür auch als völlig ungeeignet angesehen. Ich war froh, dass da Gott immer andere berufen hat und die das anscheinend auch gerne gemacht haben. Nun war ich ja aber nach meinem Studium auf der Suche nach einer Aufgabe... .Und da erreichte mich Gottes Ruf. Ab Sommer werde ich also Missionar. Offiziell. Eigentlich bin ich das schon seit meiner kürzlich erfolgten Entscheidung für diese Aufgabe, denn es gibt noch so einige Dinge die ich bis zum offiziellen Start am 01.08. erledigen muss. Immer wieder kann ich auch nichts anderes als staunen darüber, dass Gott mich gebrauchen will und das steigerte mein Freude auf alles was kommt!
Wer jetzt bei dem Wort »Missionar« an den einsamen weißen Mann im Dschungel bei einem Stamm Eingeborener denkt, den muss ich leider enttäuschen. Ich werde Missionar in Deutschland! Aber hier brauchen wir doch keine Missionare. Falsch! Auch hier haben viele Menschen noch nichts von der Guten Nachricht und der Liebe Gottes zu uns gehört. Aber ich werde nicht direkt Missionseinsätze in Deutschland starten. Meine Aufgabe ist eine andere:
Ich werde für die nächsten zwei Jahre das Team der Öffentlichkeitsarbeit von OM-Deutschland verstärken. Die Öffentlichkeitsarbeit ist heutzutage in unserer von den Medien bestimmten Gesellschaft sehr wichtig und auch immer vielfältiger und komplexer geworden. Wie soll sich ein Missionar in Brasilien, in der arabischen Welt oder in Indien auch noch um diese Dinge adäquat kümmern? Meine Aufgabe sehe ich darin andere Missionare in der aktiven Missionsarbeit zu unterstützen, indem ich ihnen hier in Deutschland eine Plattform gebe. Durch aktuelle Berichte in der »Global«, der Zeitschrift  von OM, einer ansprechend gestalteten Homepage oder einer stets aktuellen Facebook-Seite können ihre Arbeit und ihre Anliegen den Christen und Gemeinden hier präsentiert werden. So können auf einer einfachen Art und Weise Informationen an viele Menschen hier in Deutschland gelangen und sie können die Arbeit der Missionare in der benötigten Form unterstützen. Weitere Aufgaben werden das Lektorieren von Büchern und die Präsentation von OM bei verschiedenen Gemeinden sein.
Ich freue mich sehr, dass mein Frau Anna mich in diesem Schritt unterstützt und wir diesen gemeinsam gehen werden. Viele Sachen müssen erst noch eine konkrete Form annehmen, aber dieser Blog wird alle unsere Freunde und Bekannte auf dem Laufenden halten. Wir freuen uns über Nachfragen aber noch mehr freuen wir uns über Gebet von euch! Denn ohne Gottes Hilfe wird es schwer bis unmöglich!
   

Dienstag, 14. Mai 2013

Time flies by...

Wie die Zeit schon wieder vergangen ist. Gerade eben schrieb ich noch, dass ich euch über die Fortschritte meiner Masterarbeit auf dem Laufenden halte und schon hab ich mein Werk abgegeben und die ersten Monate danach sind auch bereits vergangen. Neben dem Schreiben an meiner Abschlussarbeit auch noch zu bloggen war dann wohl doch ein zu hochgestecktes Ziel. Nun ja, ich bin aber damit fertig und habe auch mein Studium abgeschlossen. Yeah! :-)  Die letzte Zeit war dann mit Bewerbungen schreiben und einem Praktikum gefüllt. Aber ich hoffe dass ich demnächst eine Einigung auf dem Arbeitsmarkt erzielen kann, von der ich euch dann hier berichten kann.
Während der Zeit, in der ich hier nichts berichtet habe, hatte ich aber auch viele tolle besondere Momente mit meiner lieben Frau Anna. Ansonsten gab es darin auch einige spaßige Aktionen mit meinen Brüdern, die auch noch fotografisch festgehalten wurden:
Fotoshooting Weihnachten 2012
Stadionbesuch Trolli Arena: Spvgg Greuther Fürth vs. Bayer 04 Leverkusen 0:0 am 24.02.13
Gemeinsames Fußballspiel: SV Wiesenbronn II vs. TSV Castell 1:1 am 24.03.2013



























Demnächst hoffentlich mehr...!

Mittwoch, 5. September 2012

Put your hands up, but without your smartphone!

Am Samstag Abend stand mal wieder ein Konzertbesuch an. Nachdem ich schon unzählige Clubshows und kleinere Konzerte von mehr oder weniger bekannteren Bands erlebt hatte, war, nach Milow im Schwetzinger Schlossgarten im Sommer 2011, ein weiteres Open-Air an der Reihe. Mit einigen Kolleginnen von Anna machten wir uns auf dem Weg nach Rastatt. Dort, wo eigentlich Autos gebaut werden, im Mercedes-Benz-Werk, fand die "A-Rock-Night" statt. Anlass war das 20-jährige Werksjubiläum und die Produktion der neuen A-Klasse. Im Gegensatz zur alten Version, macht die neue A-Klasse auch durchaus optisch etwas her. So waren also 18.000 Menschen versammelt um die Auftritte von Sean Paul, Rea und Sunrise Avenue zu sehen. Für mich bis jetzt das größte Konzert, zumindest was die Menschenmenge angeht!

Den Beginn machte der Dancehall-Held meiner Jugend: Sean Paul! Sein zweites Album "Dutty Rock" aus dem Jahr 2002 begleitete mich doch bei einigen Geburtstagsfeiern und anderen Partys meiner Jugend. Darum hab ich mich schon auf ihn gefreut, auch wenn ich nicht mehr wirklich up-to-date bin, was seine aktuelle Musik angeht. Nun ja, als erstes betraten seine vier klischeehaften Tänzerinnen die Bühne. Ihre knappen Hot Pants ließen mehr von ihrem Arsch sehen als sie davon bedeckten. Ihre Performance beschränkte sich auch meist darauf in verschiedenfarbigen Hot Pants mitzuwackeln.
Der gute Sean spielte dann auch vieler seiner alten Hits, die ich noch kannte und mitsingen konnte. Doch leider teilweise besser als er! Darum waren die alten Hits irgendwie immer nur so kurz angespielt. Naja, den Text seiner aktuellen Hits konnte er - ich aber nicht mehr!

Rea bot eine sehr ordentliche Leistung auf der Bühne. Der gute Mann kann einfach singen. So wirklich eine Show bot er nicht, darum machte es auch nichts aus eine halbe Stunde des Konzerts am Bierstand zu verbringen um endlich an Nachschub zu kommen. Gehört hab ich von dort auch alles und das meiste auch gesehen, nur die Stimmung war in der Schlange irgendwie angespannter, durstiger und genervter. Bewundernswert waren auch die Wimpern der Background Sängerin. Bei soviel Zeugs, wie die sich da drauf geklebt hatte, fragte ich mich schon, wie sie die Augen noch offen halten konnte. Komisch war auch, als die Leinwand plötzlich nur noch Schwarz/Weiß Bilder von der Bühne zeigte. Vielleicht war sie es bei Rea auch von Anfang an. Aber für mich war dieser Versuch, künstlerischer zu wirken, irgendwie sinnlos.

Als Headliner des Abends betraten Sunrise Avenue die Bühne. Musikalisch echt eine klasse Live-Band. Auch Sänger Samu hat eine coole Stimme die live einfach noch besser ist, als die glatt gebügelten Studioaufnahmen. Ein bisschen irritiert hat mich zunächst, dass die ersten beiden Lieder mit Zeilen aus bekannten Liedern zu Ende gingen. Einmal  wurden die Beastie Boys und einmal die Scorpions zitiert. Aber das war dann zum Glück schnell wieder vorbei. Ziemlich cool war der Mittelteil von Gitarrist und Keyboarder. Im Stil von 4 Chords 40 Songs spielten sie ein paar Lieder die in der grandiosen "Bohemian Rhapsody" endeten. Da stieg auch Samu wieder ein, doch bis zu Freddie fehlt dann auch ihm noch so einiges.

Und auf einmal war Ende. Die hörten einfach auf zu spielen und die Zuschauer hörten auch auf zu applaudieren. Keine ZUGABE! Das habe ich bis auch noch nicht erlebt. Aber an diesen Abend durfte ich  noch so manches neues kennen lernen. Zum Beispiel kannte ich doch mehr Lieder, als ich dachte von den Bands zu kennen. Auch weiß ich jetzt, wie ich meinen Freunden suggerieren kann, ich wäre vorne an der Bühne gewesen. Ich hätte einfach die Leinwand abfotografieren müssen! Alternativ hätte ich sie auch filmen können! :)

Was für mich aber am eindrücklichsten war, dass eigentlich keiner der Künstler wirklich "Put your hands up" hätte sagen brauchen. Vor mir war nämlich dauerhaft ein Meer an Smartphones und Digitalkameras in der Luft. Vielleicht wäre etwas wie "Put your hands up, but without your smartphone!" sinnvoller gewesen. Darum gibt es von mir auch keine Bilder. Bessere gibts dafür hier: A Rock Night.